Am ersten Dezember 2011 lädt die Bonner WhereGroup GmbH & Co. KG wieder zu ihrer alljährlichen Where2B-Konferenz in Bonn ein. Auf dem Branchentreffen werden Trends und Entwicklungen der GIS-Branche erläutert und zahlreiche praktischen Anwendungen vorgestellt. Den Auftakt bildet in diesem Jahr der Keynote-Vortrag von Lorenz Matzat, der sich als freier Journalist und Medienpädagoge über die Rolle freier Geodaten für das Thema Open Data Gedanken gemacht hat. Bekannt wurde Matzat vor allem für seine Beteiligung an einer anschaulichen visuellen und webbasierten Auswertung der Vorratsdaten des Grünenpolikers Malte Spitz, die dieser von der Telekom eingeklagt hatte.
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Vielfältige und unterschiedliche Projekte kennzeichnen die Geoinformationsbranche. Die meisten davon sind ein einfaches Geschäft zwischen Kunde und Auftragnehmer. Aber die Geobusiness Region Bonn hat auch Forschungs- und Verbundprojekte mit vielen Beteiligten angeschoben.
Mit einem breiten Angebot von Softwarelösungen machen die Anbieter der Region Bonn Geodaten in Behörden und Unternehmen nutzbar. Finden Sie Neuigkeiten, Angebote und informieren Sie sich über die vielfältigen Möglichkeiten, durch Geoinformationen eigene Vorteile zu gewinnen.
Wissenschaftliche Forschung und Produktentwicklung gehen in der Geobusiness Region Bonn oft Hand in Hand. Institute der Universität und der Fraunhofer-Gesellschaft bilden die Eckpfeiler einer Wissenschaftsregion, von der zahlreiche Unternehmen profitieren.
Gute Nachricht für die Universität Bonn: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet gleich zwei hochkarätige neue Forschergruppen am Institut für Geodäsie und Geoinformation der Universität Bonn ein. Das Team von Dr. Axel Nothnagel erhält rund 1,8 Millionen Euro für die Berechnung eines globalen Koordinatensystems. Die Gruppe um Prof. Dr. Wolfgang Förstner bekommt rund 1,5 Millionen Euro für die Erfassung und Identifikation unzugänglicher Objekte mit Hilfe von Drohnen.
Gelungener Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe GeoDIALOG: Rund 50 Interessenten trafen sich Mitte Oktober im Münster-Carré in Bonn zum ersten GeoDIALOG. Die Geoinformationsinitiative Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler hatte zu den Themen Innovation und Geo-Apps für Smartphones eingeladen. Selbst die kurzfristige Absage eines angekündigten Referenten störte nicht, hatte man doch ebenso kurzfristig eine attraktive Vertretung engagieren können, die Geschäftsmodelle und Anwendungen zu Geo-Apps im Umfeld von Mobile Gaming und Marketing vorstellte.
Die Intergeo als weltweit größter Branchentreff für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement lädt in diesem Jahr vom 27. bis 29. September nach Nürnberg ein. Die Messe und der Kongress erfassen wieder alle wichtigen Trends der Geoinformationswirtschaft: von der Erhebung geobasierter Daten über die Veredelung bis zur systemintegrierten Applikation. Über ein Dutzend Aussteller aus der Region Bonn präsentieren auf der Intergeo ihre Leistungen. Das reicht von jungen Spezialisten für Open Source Lösungen, über Fachbehörden und Wissenschaftseinrichtungen bis zu etablierten Anbietern mit speziellen Branchenlösungen sowie international tätigen Systemhäusern und Consultern.
Bereits seit März vorigen Jahres bietet auch Bonn ein so genanntes Solardachkataster online an. Wie jedes dieser Angebote zeigt es, ob die Sonneneinstrahlung auf einer Dachfläche für eine Solaranlage ausreicht. Ob auf dem Dach tatsähchlich eine solche Anlage gebaut werden kann zeigt es nicht. Ein neues an der Uni Bonn entwickeltes vollautomatisches 3D-Modellierungsverfahren für derartige Solarkataster macht es jetzt aber möglich, das konkrete Zusammenspiel von Dachform, Ausrichtung, Abschattung und eventuell störenden Dachaufbauten wie Gauben und Schornsteinen auch ohne Vor-Ort-Termin zu berücksichtigen.
Die Arbeitsgruppe “Automation in Kartographie, Photogrammetrie und GIS” (AgA) lädt zu ihrer Jahrestagung am 5. und 6. September nach Bonn ein. Tagungsort ist das Institut für Geodäsie und Geoinformation (IGG) an der Meckenheimer Allee. Die AgA ist eine Arbeitsgruppe der Deutschen Geodätischen Kommission (DGK) und der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder (AdV) mit Geschäftsstelle beim Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG).
Hohe Ehre für große Leistung: Die TU Graz hat Professor Wolfgang Förstner (Foto links) aus Bonn den „Doktor der technischen Wissenschaften ehrenhalber“ verliehen, um ihn als exzellenten Wissenschafter auf dem Gebiet der Photogrammetrie und Computer Vision auszuzeichnen. Überreicht wurde die Rolle von TU-Rektor Hans Sünkel (rechts), die Laudatio auf den Jubilar hielt Prof. Franz Leberl vom Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen.
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