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Unternehmen aus der Region auf der Intergeo

20. Oktober 2007

Die Intergeo als Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement ist auch in diesem Jahr wieder Anziehungspunkt zahlreicher Besucher gewesen. Obwohl mit dem Veranstaltungsort Leipzig von der Region Bonn aus gesehen, die Messe gewissermaßen am anderen Ende der Republik stattfand, zeigten viele hiesige Unternehmen Flagge und unterstrichen damit einmal mehr, ihre weit über die Region hinausreichende nationale und internationale Ausrichtung. Die Bilder zeigen eine Auswahl der auf der Intergeo vertretenen Unternehmen aus den neben der Stadt Bonn in der Geoinformationsinitiative engagierten Landkreisen Rhein-Sieg und Ahrweiler.

An den drei Tagen in der Messe Leipzig kamen laut Veranstalter über 16.500 Fachbesucher, um sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Die Besucher reisten dabei aus mehr als 50 Ländern an und unterstrichen die internationale Bedeutung der Intergeo als Leitmesse. Am Kongress nahmen 1.500 internationale Experten teil. „Der Kongress vermittelt aktuelle Ergebnisse aus Wissenschaft und Praxis. Er bildet damit auch den Bedeutungswandel des Vermessungswesens im Rahmen unserer gesellschaftlichen Entwicklung ab. Aktuelle Schwerpunkte wie Geoinformationen für jeden, Handynavigation, dreidimensionale Datenerfassung oder Natur- und Landschaftsraumentwicklung betonen die Vielfalt unserer Arbeitswelt“, sagte Hagen Graeff, Präsident des veranstaltenden Deutschen Vereins für Vermessungswesen – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement (DVW).

Mit einem Erstbesucheranteil von einem Drittel hat sich nach Ansicht der Hinte-Messe GmbH das Wanderkonzept der Intergeo erneut bewiesen. Nahezu die Hälfte der Fachbesucher antwortete auf die Frage, wodurch sie auf die Kongressmesse aufmerksam geworden seien, dass die Kongressmesse allgemeine Bekanntheit besitze. Die Aussteller waren mit der Qualität der Besucher sehr zufrieden: 85,7 Prozent der Unternehmen gab an, ihre Ziele mit der Präsentation auf der Intergeo erreicht zu haben. Rund 90 Prozent beabsichtigen schon heute, im nächsten Jahr wieder auszustellen; einige davon ließen sich bereits für größere Stände vormerken.

Hagen Graeff geht derweil von einer positiven Zukunft der Geobranche aus. „Das Wachstum dürfte zwischen fünf und zehn Prozent im Durchschnitt liegen“, sagte er. Das wirtschaftliche Umsatzvolumen binnen eines Jahres stufte der DVW-Präsident über die Bereiche Satellit und Fernerkundung (200 Mio. Euro), Geoinformationssysteme (400 Mio. Euro), Geodäsie/Instrumente (200 Mio Euro) sowie Dienstleistung (100 Mio. Euro) hinweg bei insgesamt rund 900 Millionen Euro ein. Und dies sei eher eine konservative Schätzung.