Geomarketing auf den EHI Technologietagen
Die Unternehmen infas Geodaten und WiGeoGIS sowie das Fraunhofer Institut für Intelligente Analysetechnik (IAIS) werden als Projekt- und Netzwerkpartner von Bridge2GEO am 3. und 4. November erstmals auf den Technologietagen des EHI-Retail Institutes in Köln ihr Know-how im Bereich des Geomarketings vorstellen können.
Auf diesen EHI-Technologietagen kommen jährlich über 400 hochkarätige IT-Entscheider von Handelsunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, um sich über die aktuellen Entwicklung der Informationstechnik im Bereich des Handels zu informieren. Als europäisches Expertennetzwerk ist Bridge2GEO ein wichtiger Ansprechparter des EHI in Sachen Geomarketing.
Praxisorientierte Fachvorträge stehen neben einer begleitenden kleinen Fachmesse im Mittelpunkt des Treffens im Kongresszentrum Nord der Messe Köln. Dass der Einsatz von Informations-, Kommunikations- und Kassentechnologien heute für den Handel ein ebenso eindeutiger wie notwendiger Investitionsschwerpunkt ist, unterstreichen regelmäßige Erhebungen des EHI. Doch wo sollen die begrenzten Mittel sinnvoll eingesetzt werden? Welche Entwicklungen sind zu beachten? Welche IT-Strategien verfolgen international expandierende Unternehmen?
Zu diesen alljährlich auf dem größten deutschsprachigen Kongress für IT im Handel diskutierten Herausforderungen für die Experten gesellt sich in diesem Jahr die Frage, wie der Handel von der Revolution der „New Geography“ profitieren kann. Professor Stefan Wrobel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IAIS wird diese Veränderung in seinem Vortrag genauer skizzieren: Neben immer genauere Geodaten fürs Marketing auf der Basis von Marktzellen mit wenigen Haushalten oder Straßenzügen treten heute adressgenaue Bilder von Häusern und die webbasierte jederzeitige Verfügbarkeit von Karten und Geodaten. GPS-fähige Handys und Navigationsgeräte werden in Kürze eine so hohe Marktdurchdringung erreicht haben, dass Standorte und Wege einzelner Verbraucher bei entsprechender Freigabe der Daten verfügbar werden. Wrobel beleuchtet, welche Potenziale sich daraus für den Handel in den Bereichen Marketing, Sortimentsplanung, Distribution und Standortwahl ergeben und zeigt anhand von Fallbeispielen auf, was schon aktuell mit Geodaten möglich ist. Der Ausblick gilt künftigen Schritten, die der Handel in Kooperation mit Informationsanbietern und in einer neuen Zusammenarbeit mit dem Verbraucher unternehmen kann, um den „Retail of the Future“ in der neuen Welt allgegenwärtiger Geodaten Wirklichkeit werden zu lassen.
Das EHI Retail Institute als Veranstalter ist ein wissenschaftliches Institut des Handels. Zu den 500 Mitgliedern des EHI zählen internationale Handelsunternehmen und deren Branchenverbände, Hersteller von Konsum- und Investitionsgütern und verschiedene Dienstleister. Das EHI erforscht die Zukunftsthemen des Einzelhandels, organisiert Konferenzen und Arbeitskreise, veröffentlicht Studien im eigenen Verlag und ist Partner der Messe Düsseldorf bei der weltgrößten Investitionsgütermesse für den Handel, der EuroShop.

























