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Where2B-Konferenz 2011 im Universitätsclub

16. November 2011

Der Universitätsclub ist Treffpunkt der Where2B-Konferenz 2011. Foto: idw

Am ersten Dezember 2011 lädt die Bonner WhereGroup GmbH & Co. KG wieder zu ihrer alljährlichen Where2B-Konferenz in Bonn ein. Auf dem Branchentreffen werden Trends und Entwicklungen der GIS-Branche erläutert und zahlreiche praktischen Anwendungen vorgestellt. Hochkarätige Referenten behandeln in ihren Vorträgen Themen von ALKIS über GDI-DE und INSPIRE bis zu Metadaten. Die Konferenz will dabei Entscheider des Geo-IT Bereichs aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Verwaltung zusammen bringen.

Den Auftakt bildet in diesem Jahr der Keynote-Vortrag von Lorenz Matzat, der sich als freier Journalist und Medienpädagoge über die Rolle freier Geodaten für das Thema Open Data Gedanken gemacht hat. Aus seiner Sicht sind Karten vor allem gute Informationsinterfaces. Sie sidn daher ein wichtiges Werkzeug in allerlei Anwendungen rund um OpenData. Freien und offenen Geodaten kommt dabei eine besondere Bedeutung dazu. Einmal können staatliche Geodaten selbst zu Open Data werden. Gleichzeitig bilden Karten wie OpenStreetMap die Infrastruktur für wirkliche OpenData Anwendungen. Der Vortrag wird nach einer knappen Einführung in das OpenData Prinzip das Potential von ortsbasierten IT-Dienstleistungen auf Grundlage von offenen Karten und Datensätzen für Politik, Verwaltung, Medien und Wirtschaft umreißen.

Matzat betreibt mit zwei Partnern die Datenjournalismusagentur OpenDataCity | Die Datengestalter. Von Oktober 2010 bis Anfang September 2011 schrieb er das OpenData Blog auf Zeit online. Er ist Mitbegründer des OpenData Network e.V. Dort trat er im Juli 2011 aus; seitdem arbeitet er im Open-Data-Bereich des Digitale Gesellschaft e.V. mit. Als freier Autor ist er unter anderem für die Wochenzeitung “Der Freitag” und die Tageszeitung “taz” tätig. Bekannt wurde Matzat vor allem für seine Beteiligung an einer anschaulichen visuellen und webbasierten Auswertung der Vorratsdaten des Grünenpolikers Malte Spitz, die dieser von der Telekom eingeklagt hatte. Dafür erhielt die Zeit Online Redaktion nicht nur einen Grimme Preis, sondern als erstes deutsches Medium auch einen „Online Journalism Award“, der von der Online News Association (ONA) in Boston vergeben wurde, der weltweit größten Vereinigung von Onlinejournalisten.

Die Teilnahme an der Where2B-Konferenz im Uni-Club ist kostenfrei, gleichwohl ist eine Anmeldung erforderlich Die ganztägige Veranstaltung klingt laut Programmankündigung am Abend mit einem geselligen Teil im Bierhaus Machold aus.