Beiträge aus dem Bereich Forschung
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Welche Möglichkeiten Geodaten im Bereich Energieversorgung und Sicherheit bieten, stand im Mittelpunkt eines Workshops des Bride2Geo-Projektes und der ChemSite-Initiative mit rund 80 Teilnehmern Ende November im Chemiepark Marl. Deutlich wurde, dass in industriellen Prozessen und Großanlagen traditionelle kartographische Daten weniger gefragt sind. Nutzen entfalten hingegen Anwendungen, die Positionsdaten in Echtzeit mit zahlreichen Sensordaten verknüpfen können.
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Auf Anfrage der Vereinten Nationen haben Kartographen der Universität Bonn einen webbasierten Routenplaner für Haiti entwickelt, der helfen soll, die Logistik der Hilfeinsätze nach den jüngsten Zerstörungen durch den Hurrikan Ike zu koordinieren. Er basiert auf dem OpenRouteService. Für die aktuelle Anwendung der Katastophenhilfe besonders interessant: Der Routenplaner macht es dem Anwender schnell und einfach möglich, komplette Gebiete als gesperrt oder unpassierbar zu markieren
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Neben dem Online-Lexikon Wikipedia ist das Geodatenportal Openstreetmap (OSM) das wohl ehrgeizigste Projekt im Mitmach-Web 2.0. Allein aufgrund freiwilliger Mitarbeit von derzeit weltweit rund 50.000 Nutzern entsteht dabei eine umfassende Geodatenbank, auf deren Grundlage künftig flächendeckend sehr detaillierte Straßen- und Topographie-Karten beliebiger Ausschnitte und Maßstäbe der gesamten Erdoberfläche entstehen können.
Forschung »
Die Forschungsgruppe Kartographie der Universität Bonn hat ein 3D Stadtinformationssystem für Heidelberg im Internet veröffentlicht. Die Besonderheit: Das gesamte System ist als OpenGIS konzipiert und berücksichtigt die Standards des Open Geospatial Consortiums (OGC). Zudem ist die Anwendung interaktiv und kann durch den Nutzer ergänzt und angepasst werden. Zahlreiche Verknüpfungen mit weiteren Daten machen den Einstieg in thematische 3D-Darstellungen und -Analysen möglich.
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Mit rund 1200 Fachbesuchern bewertet das Zentrum für Geoinformatik der Universität Salzburg als Veranstalter der AGIT 2008 die 20. Auflage ihres Symposiums und der Fachmesse für Angewandte Geoinformatik als vollen Erfolg. In diesem Jahr zeigte die Geobusiness Region Bonn zudem auf der AGIT vom 2. bis 4. Juli eine starke Präsenz. Offiziell fünf (von insgesamt 65) ausstellenden Unternehmen und 15 von rund 280 Autoren im Sammelband der diesjährigen Fachbeiträge stammen aus dieser Region.
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Neue nutzergerechte Datendienste auf Basis von Daten der Fernerkundung mit Satelliten waren Thema des jüngsten Expertentreffens “DeCOVER, DeMARINE (PDF) und DeSECURE – deutsche Schnittstellenprojekte zu GMES“, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 18. und 19. Juni 2008 in Bonn veranstaltet hat. Rund 120 Teilnehmer aus Forschung, Wirtschaft und Behörden diskutierten unter diesem Gesichtspunkt die Zukunft der Erdbeobachtung in Deutschland und Europa.
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Bridge2Geo – eine Brücke zur Geoinformationswirtschaft, daran bauen derzeit zahlreiche Unternehmen aus den Regionen Bonn und Salzburg im Rahmen des gleichnamigen EU-Projektes. Für das Vorhaben arbeiten die Geoinitiative der Region Bonn und das GIS-Cluster Salzburg eng zusammen. Unternehmen, Gebietskörperschaften und Forschungseinrichtungen der beiden Regionen wollen gemeinsam den Nutzen von Geodaten in ausgewählten Anwendungsfeldern bekannter machen
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Die Geoinformationsinitiative der Region Bonn hat eine GIS-Fortbildungsreihe für Lehrer aller weiterführenden Schulformen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz organisiert. In insgesamt neun Veranstaltungen zwischen Mai und November diesen Jahres will die Initiative zeigen, wie man digitale Geodaten, Geoinformationssysteme und Satellitenbilddaten im Schulunterricht verwenden kann. Neben Erdkunde sind dabei vor allem die Fächer Informatik, Mathematik und Physik gefragt, aber auch Geschichte und Biologie.
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Nordrhein-Westfalen gibt es im Internet jetzt auch in “3D”: Erstmals stellt das Land flächendeckende dreidimensionale Geodaten über Geländebeschaffenheit, Gebäude, Straßen und Schienen im Internet bereit. Die Webdienste für das neue Angebot wurden unter Leitung des Instituts für Geodäsie und Geoinformation der Universität Bonn aufgebaut. Auftraggeber des Projekts war das nordrhein-westfälische Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz.
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Eine neue, umfangreiche Broschüre beleuchtet jetzt auf 56 Seiten die Bedeutung der Geoinformationswirtschaft in der Region Bonn. Ausführlich werden darin die vielfältigen Möglichkeiten, Geoinformationen zu nutzen, anschaulich und auch für den Laien verständlich erläutert. In vielen Beispielen wird gezeigt, wie Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Region in den zahlreichen Anwendungsgebieten von Geodaten tätig sind. Herausgeber der Broschüre ist die Geoinitiative der Region Bonn.










