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	<title>Geobusiness Region Bonn &#187; Netzwerk</title>
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		<title>Infotag über Galileo-Ausschreibungen der EU</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 15:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neuerbourg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 22. bis 23. Juni 2010 bietet die Nationale Kontaktstelle Raumfahrt (NKS) in Bonn eine Veranstaltung zur „Vorbereitung der Ausschreibungen zu Galileo und Raumfahrt im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP)“. Interessierte Unternehmen mit Projektideen und Kompetenzen im Bereich Satellitennavigation, aber auch Erdbeobachtung und Fernerkundung können sich dabei aus erster Hand über Pläne und Fördermöglichkeiten der EU in diesen Feldern informieren.


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<li><a href='http://www.geobusiness-region.de/2008/06/neue-informationsdienste-mit-satellitendaten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neue Informationsdienste mit Satellitendaten'>Neue Informationsdienste mit Satellitendaten</a></li>
<li><a href='http://www.geobusiness-region.de/2007/03/eu-richtlinie-inspire-unterzeichnet/' rel='bookmark' title='Permanent Link: EU-Richtlinie INSPIRE unterzeichnet'>EU-Richtlinie INSPIRE unterzeichnet</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2010/06/satellit.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-804" title="satellit" src="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2010/06/satellit.jpg" alt="" width="538" height="404" /></a></p>
<p>Vom 22. bis 23. Juni 2010 bietet die Nationale Kontaktstelle Raumfahrt (NKS) in Bonn eine Veranstaltung zur „Vorbereitung der Ausschreibungen zu Galileo und Raumfahrt im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP)“.</p>
<p>Neu in diesem Jahr ist die Kombination von Raumfahrt und Galileo in einer Veranstaltung. So beginnt das Programm am 22. Juni nachmittags mit der Vorstellung der Galileo-Ausschreibung durch Vertreter von EU-Kommission und GSA (GNSS Supervisory Authority). Noch besteht die Möglichkeit zur Reservierung von anschließenden Einzelgesprächsterminen mit den Vortragenden.</p>
<p>Danach wird zum ersten Mal ein Programmteil den verschiedenen Phasen der Antragstellung gewidmet. Wie im letzten Jahr wird schließlich das traditionelle „Porzer Picknick“ am DLR-Standort Köln Porz angebunden. Ein Shuttle-Service bringt interessierte Teilnehmer dorthin und holt sie auch wieder ab.</p>
<p>Am 23. Juni stellt ein Repräsentant der EU-Kommission die Raumfahrt-Ausschreibung vor. Hierauf folgt eine Einführung zu weiteren EU-Fördermöglichkeiten vor dem Raumfahrt-Hintergrund. Bevor den Anwesenden die Möglichkeit zur Vorstellung Ihrer Projektideen oder Kompetenzen gegeben wird, werden die Ausschreibungsthemen mit Einzelvorträgen näher beleuchtet. So führt die NKS, wie im Vorjahr, eine frühzeitige, nationale Veranstaltung durch. In Ergänzung dazu wird Mitte September in Padua (IT) ein internationaler Informationstag zu Raumfahrt und Ende Oktober in Salzburg zu Galileo angeboten.</p>
<p>Anmeldeschluss für die kostenfreie nationale Veranstaltung ist der 17. Juni 2010. Weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der <a href="http://www.dlr.de/rd/desktopdefault.aspx/tabid-2118/3638_read-23543/" target="_blank">Veranstaltungsseite</a>.</p>


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		<title>Kompetenzforum Geomarketing im Mai</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo liegt der ideale Standort für eine neue Filiale? In welchen Gebieten bietet die Einwohnerstruktur die größten Absatzchancen für ein neues Produkt? In welchen Straßenzügen hat eine Mailing-Kampagne den geringsten Streuverlust? Antworten auf diese klassischen Fragen jeder Marketing- und Vertriebsabteilung geben Geomarketingexperten am 4. und 5. Mai 2010 anlässlich des <a href="http://www.kfgbonn.de" target="_blank">6. Kompetenzforum Geomarketing</a> im Kongresshotel Kameha in Bonn. Marketingmanager aus zahlreichen Branchen berichten, wie sie Marktinformationen und geografische Daten erfolgreich für ihre Kampagnen nutzen. Experten stellen aktuelle Trends und Lösungen aus dem Bereich des Geomarketing vor. Ein Forum widmet sich dem Thema „Geodaten und Datenschutz“.


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<li><a href='http://www.geobusiness-region.de/2008/02/bucher-bonner-unternehmer-webgis-und-geomarketing/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bücher Bonner Unternehmer: WebGIS und Geomarketing'>Bücher Bonner Unternehmer: WebGIS und Geomarketing</a></li>
<li><a href='http://www.geobusiness-region.de/2008/02/euroshop-2008-geomarketing-fur-den-handel/' rel='bookmark' title='Permanent Link: EuroShop 2008: Geomarketing für den Handel'>EuroShop 2008: Geomarketing für den Handel</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_757" class="wp-caption aligncenter" style="width: 585px"><a href="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2010/03/kameha.jpg"><img class="size-full wp-image-757  " title="kameha" src="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2010/03/kameha.jpg" alt="" width="575" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Das Kameha Grand Hotel wird dem Kompetenzforum Geomarketing einen neuen Rahmen geben.</p></div>
<p>Wo liegt der ideale Standort für eine neue Filiale? In welchen Gebieten bietet die Einwohnerstruktur die größten Absatzchancen für ein neues Produkt? In welchen Straßenzügen hat eine Mailing-Kampagne den geringsten Streuverlust? Antworten auf diese klassischen Fragen jeder Marketing- und Vertriebsabteilung geben Geomarketingexperten am 4. und 5. Mai 2010 anlässlich des <a href="http://www.kfgbonn.de" target="_blank">6. Kompetenzforum Geomarketing</a> im Kongresshotel Kameha in Bonn. Marketingmanager aus zahlreichen Branchen berichten, wie sie Marktinformationen und geografische Daten erfolgreich für ihre Kampagnen nutzen. Experten stellen aktuelle Trends und Lösungen aus dem Bereich des Geomarketing vor. Ein Forum widmet sich dem Thema „Geodaten und Datenschutz“.</p>
<p>An einem neuen Ort, dem jüngst eingeweihten Kongresshotel Kameha, wird sich das Kompetenzforum Geomarketing Anfang Mai bei seiner sechsten Auflage auch mit einigen  inhaltlichen Neurungen präsentieren. So erlauben ganztägige Workshops am ersten Tag die intensive Beschäftigung mit ausgewählten Schwerpunkten, bevor am zweiten Tag zahlreiche Vorträge und meherere Keynotes wieder die volle Bandbreite des Themenfeldes Geomarketing abdecken. Zudem sind die Inhalte des ersten Tages nicht durchgehend streng am Geoinformationsthema ausgerichtet. So rückt beispielsweise die effiziente Zusammenarbeit von Marketing und Vertrieb in den Mittelpunkt, ebenso wie strategische Fragen zur Preisfindung. Näher am Geomarketing ist hingegen der Workshop zum Targeting, bei dem es darum geht, die Zielgruppen für die eigenen Produkte zu definieren und mit passenden Kommunikationkanälen anzusprechen. Eng am Geo-Thema und im derzeitgen Umfeld aktueller Diskusssion besondere Spannung verspricht ein eigenes, ganztätiges Forum zu &#8220;Geodaten und Datenschutz&#8221;.</p>
<p>Angekündigt ist vom Veranstalter<a href="http://www.infas-geodaten.de" target="_blank"> Infas Geodaten</a> unter anderem eine Diskussion zwischen Prof. Dr. Nikolaus Forgó vom Institut für Rechtsinformatik der Universität Hannover und Prof. Dr. Thomas Dreier bzw. Prof. Dr. Indra Spiecker vom Karlsruher Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaft. Beide Seiten haben in unterschiedlichem Auftrag aktuelle Gutachten zur datenschutzrechtlichen Bewertung von Geodaten vorlegt, wie sie Google bei seinem Streetview-Projekt erzeugt. Dabei werden flächendeckend 360-Grad Panorma-Fotos sämtlicher Straßenzüge Deutschlands aufgenommen und georeferenziert in Verbindung mit Google Maps im Internet veröffentlicht. Während Forgó im seinem von Google in Auftrag gegebeben Gutachten darlegt, weshalb dabei keine personengebundenen Daten anfallen und bei einer Güterabwägung das Informationsrecht der Allgemeinheit grundsätzlich überwiege, bewerten Dreier und Spiecker das Vorhaben aufgrund verschiedener Gesetze zu großen Teilen als rechtlich problematisch.</p>
<p>Die Vortragsreihen des zweiten Tages beleuchten dann wieder die vielfältige Praxis des Geomarketings. Marketingmanager unterschiedlicher Branchen berichten, wie sie Marktinformationen und geografische Daten mit Hilfe entsprechender Softwarelösungen erfolgreich für ihre Kampagnen nutzen. Weiterhin stellen Experten aktuelle Trends und Lösungen aus dem Bereich des Geomarketing vor. Nur einige Beispiele aus dem Programm: Mario Lahres, Berater der auf Außenwerbung spezialisierten Agentur Jost von Brandis Service, zeigt, wie der Getränkehersteller Bionade für seine Image-Kampagne mit Hilfe von Geodaten die besten Standorte für Riesenplakate ausgewählt hat. Amélie Rosset, Managerin für Database Marketing bei Sky Deutschland, erklärt wie das Unternehmen aus Unterföhring – vormals Premiere –  nach dem Neustart seine Vertriebsaktivitäten optimiert hat. Jens-Eric Bahr, bei der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank für quantitative Marktanalyse zuständig, analysiert, wo die rund vier Millionen Kunden der Großbank wohnen und welche typischen Merkmale diese Wohngebiete auszeichnen. Und Rudolf Scheben, Geschäftsleiter Marketing des Fashion-Discounters Takko, hat mit Hilfe von Geomarketing ein europaweites regionales Kampagnenmanagement geplant und umgesetzt. In Bonn erklärt Scheben, welche Informationen er aus den Daten gezogen hat und wie sie die Takko-Kampagne beeinflusst haben. Prominente Keynote-Sprevher wie zum Beispiel der Fernseh-Meteorologe Sven Plöger, der die Entwicklung des Klimawandels vorstellen wird, runden das zweitägige Event ab.</p>
<p>Begleitet wird das Komptenzforum von einer Firmenausstellung sowie dem schon traditionellen Begegnungsabend am Ende des ersten Tages. Diesmal liefert das neue Kameha Grand das Ambiente sowie einen Blick über den Rhein bei Buffet und Live-Performance. Aussteller, Referenten und Ehrengästen bleibt Zeit zum Kennenlernen und lockeren Gespräch.</p>


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		<title>WhereGroup und MapMedia wachsen zusammen</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 15:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neuerbourg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Geoinformatik-Unternehmen WhereGroup aus Bonn und MapMedia aus Berlin haben ihre langjährige Kooperation auch formell besiegelt. Wie die Unternehmen nun bekannt gaben, übernahm die WhereGroup zum Ende desvorigen  Jahres Geschäftsanteile an der MapMedia. Ziel der Verbindung ist neben dem Ausbau der Marktposition auch die systematische Erweiterung des Leistungsspektrums beider Unternehmen.


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<li><a href='http://www.geobusiness-region.de/2008/06/open-source-projekt-treffen-deegree-day-2008/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Open Source Projekt Treffen: Deegree Day 2008'>Open Source Projekt Treffen: Deegree Day 2008</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geoinformatik-Unternehmen WhereGroup aus Bonn und MapMedia aus  Berlin haben ihre langjährige Kooperation auch formell besiegelt. Wie  die Unternehmen nun bekannt gaben, übernahm die WhereGroup zum Ende desvorigen  Jahres Geschäftsanteile an der MapMedia. Ziel der Verbindung ist  neben dem Ausbau der Marktposition auch die systematische Erweiterung  des Leistungsspektrums beider Unternehmen.</p>
<p>Die Nutzung gemeinsamer Potentiale und Ressourcen, gegenseitige  Ergänzungen in den Kompetenzen sowie die positiven Erfahrungen aus  zahlreichen Projekten waren nach Firmenangaben die Motivation für die  Beteiligung. &#8220;Die Firmen ergänzen und verstärken sich inhaltlich ideal,  da war es einfach naheliegend, über eine weitergehende Kooperation  nachzudenken&#8221; so Peter Stamm, Geschäftsführer der WhereGroup GmbH &amp;  Co. KG.</p>
<p>Durch die jeweiligen Firmenstandorte in Bonn und Berlin schrumpfen  die Entfernungen zu Kunden teils erheblich, da beide Unternehmen  bundesweit aktiv sind. Von der Beratung über Schulungen und Workshops  bis zu kompletten Projekten können die Leistungen der beiden Firmen nun  aus einer Hand angeboten werden. Dazu Jörg Thomsen, Geschäftsführer der  MapMedia GmbH: &#8220;Damit decken wir das Spektrum bei OpenSource-GIS nun  weitgehend ab.&#8221;</p>
<p>MapMedia wurde 1997 in Berlin gegründet und hat sich als einer der  Wegbereiter für den UMN MapServer in Deutschland einen Namen gemacht.  Die WhereGroup, 2007 aus einer Fusion der Firmen KARTA.GO, CCGIS und  Geo-Consortium in Bonn entstanden, ist im deutschsprachigen Raum eines  der größten Lösungshäuser im Bereich der OpenSource-Geoinformatik. Beide  Unternehmen bieten unter der Dachmarke FOSS-Academy bereits seit 2009  gemeinsame Schulungen mit weiteren Partnern im In- und Ausland an.</p>
<p>Das gemeinsame Leistungsspektrum umfasst klassische Desktop- und  WebGIS-Anwendungen, Geoportale, INSPIRE-konforme Lösungen, komplexe  Geodateninfrastrukturen sowie geodatenbasierte Anwendungen für den  Massenmarkt, z.B. im touristischen Bereich. Neben Gerald von Tschirnhaus  und Jörg Thomsen wurde Peter Stamm als weiteres Mitglied in die  Geschäftsführung der MapMedia GmbH berufen.</p>


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		<title>&#8220;Die Geobusiness Region Bonn muss zur Marke werden&#8221;</title>
		<link>http://www.geobusiness-region.de/2010/01/die-geobusiness-region-bonn-muss-zur-marke-werden/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 09:01:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Professor Dr. Klaus Greve ist geschäftsführender Direktor des Geographischen Instituts der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Im Interview erläutert der Experte, warum Unternehmen der Geoinformationswirtschaft in der Region Bonn so zahlreich sind, wie sie von ihrer Nähe profitieren können und warum Cluster Ähnlichkeiten mit einer Kneipengasse haben.


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC00336.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-309" title="DSC00336" src="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC00336-300x175.jpg" alt="" width="300" height="175" /></a>Professor Dr. Klaus Greve ist geschäftsführender Direktor des Geographischen Instituts der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Im Interview erläutert der Experte, warum Unternehmen der Geoinformationswirtschaft in der Region Bonn so zahlreich sind, wie sie von ihrer Nähe profitieren können und warum Cluster Ähnlichkeiten mit einer Kneipengasse haben.</p>
<div>
<div>
<p><strong><em>Warum ist Bonn ein bedeutender Standort der Geoinformatik?</em></strong></p>
<blockquote><p>Das hat eine Reihe auch historisch bedingter Ursachen. Ich nenne nur mal drei: Bonn selbst war mehrere Jahrzehnte Bundeshauptstadt und hat dadurch in der Stadt und im Umland zahlreiche Behörden und Entscheidungsstellen der Sicherheitsorgane von Militär bis zum Bundeskriminalamt beherbergt. Das sind klassische Anwender von geographischen Informationen. Dann ist Bonn über Jahrzehnte zentraler Sitz des Landesvermessungsamtes Nordrhein-Westfalen gewesen. Das war bis zu seiner Eingliederung in die Strukturen der Bezirksregierung Anfang diesen Jahres immerhin die größte Vermessungsverwaltung in Mitteleuropa, die nicht nur Aufträge an spezialisierte IT-Dienstleister vergeben konnte, sondern zugleich sehr innovativ agiert hat. Und drittens spielt die Universität eine wichtige Rolle. Eine Reihe von Unternehmen sind Gründungen unserer Absolventen oder sind als Ausgründungen von Forschungsprojekten entstanden. Das alles hat in der Region zu einer Ansammlung von Know-how geführt, wie sie in Deutschland einmalig ist.</p></blockquote>
<p><strong><em><br />
Welchen Nutzen haben die Firmen von diesem konzentrierten Knowhow?</em></strong></p>
<blockquote><p>Das ist unterschiedlich und hängt von der Position eines Unternehmens ab. Einen hohen Nutzen haben junge und kleine Unternehmen, die in ihrer Kommunikation und Außenwirkung noch keine große Reichweite haben. Sie profitieren von einem Netzwerk aus persönlichen Kontakten, denn so funktioniert ein Cluster: Menschen pflegen eine informelle Kommunikation, weil es Anlässe dazu gibt und die räumliche Nähe der Unternehmen zueinander macht es leicht, diese Anlässe zu finden. Und spontane, nicht formalisierte Kommunikation ist ein entscheidender Nährboden für neue Ideen. Die Vernetzung entsteht auch durch die vielen Mitarbeiter, der sich beruflich verändern können, ohne gleich ihren Wohnort wechseln zu müssen. Dadurch wächst ein firmenübergreifendes soziales Netzwerk, das Know-how weiterträgt, die Zusammenarbeit zwischen den Firmen vereinfacht und aus Sicht der Arbeitgeber ein differenziertes Rekrutierungspotenzial darstellt. Die Wurzeln dieses Netzwerks liegen übrigens in der Universität.</p></blockquote>
<p><strong><em>Führt die Konzentration vieler Unternehmen auf einem Fleck nicht eher zu mehr Konkurrenz als zu stärkerer Kooperation?</em></strong></p>
<blockquote><p>Das Frappierende ist ja, dass viele dieser Unternehmen zwar glauben, miteinander zu konkurrieren, tatsächlich aber bei Kunden und Angeboten nur minimale Bereiche der Überlappung aufweisen. Die stärkere Konkurrenz ist meiner Ansicht nach eher gefühlt als tatsächlich vorhanden. Die Herausforderung des Geo-Clusters in Bonn besteht darin, sich thematisch zu verbreitern und Vernetzungen zu anderen Branchen herzustellen. Dann könnte Kooperation auch faktisch leichter fallen, weil damit die Grundlage existiert, innerhalb des Clusters neue Wertschöpfungsketten abzubilden und die verteilten Fähigkeiten der Unternehmen für größere Projekte zu bündeln.</p></blockquote>
<p><em><strong>Nützt ein Cluster auch den Anwendern von Geoinformationen? </strong></em></p>
<blockquote><p>Ein bißchen funktioniert ein Cluster wie eine Kneipenmeile. Da geht der Kunde lieber hin, als zur einsam gelegenen Gaststätte am Ende der Straße. Warum? Weil er hofft, auf der Kneipenmeile eher etwas nach seinem Geschmack zu finden, er hat eine größere Auswahl von der Eckkneipe bis zur Sterneküche und das nützt in der Gesamtheit auch den Gastronomen. Übertragen auf die Geoinfomationswirtschaft in Bonn heißt das, wir sollten die „Geobusiness Region Bonn“ zu einer echten Marke aufbauen, die potenzielle Nutzer anlockt, weil sie wissen: In dieser Region werde ich fündig, wenn ich einen Experten für Geoinformationen suche. Und zwar auf jeder Ebene: Den Dienstleister für Standardapplikationen gibt es hier ebenso wie diejenigen, die eine forschungsintensive Aufgabe bewältigen können. Und bekommt ein Anbieter eine Spezialanforderung nicht hin, wird er den benachbarten Experten hinzu ziehen.</p></blockquote>
</div>
</div>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>GMES und UN-SPIDER: Schnittmengen gesucht</title>
		<link>http://www.geobusiness-region.de/2009/11/gmes-und-un-spider-schnittmengen-gesucht/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 10:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vereinte Nationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie groß und wo sind die Schnittmengen zwischen dem Geoinformationsbedarf von UN-SPIDER und den geplanten Services von GMES? Das steht im Mittelpunkt eines Workshops am 12. und 13. November auf dem UN-Campus in Bonn. Die Stichworte dazu lauten Landnutzung, Atmosphärenüberwachung und Fragen der Bevölkerungsdynamik in internationalen Flüchtlingscamps.


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie groß und wo sind die Schnittmengen zwischen dem Geoinformationsbedarf von UN-SPIDER und den geplanten Services von GMES? Das steht im Mittelpunkt eines Workshops am 12. und 13. November auf dem UN-Campus in Bonn. Das es diese Überlappungen gibt, steht außer Frage.</p>
<p>GMES (Global Monitoring for Environment and Security) ist eine gemeinsam von der Europäischen Union und der Europäischen Raumfahrbehörde ESA getragene Initiative, vielfältige Datendienste aufzubauen, die es gestatten, globale Entwicklungen im Bereich Umwelt &amp; Sicherheit zu überwaches. Das reicht von der kontinuierlichen Suche nach Öltepichen und Verschmutzungen der Meere, über permanente Kontrolle der Atmosphäre bis zur Überwachung von Flüchtlingsbwegungen in Afrika. Für viele dieser Aufgaben sind Methoden der Fernerkundung gut einsetzbar und dank moderner Satelliten gibt es auch eine Vielzahl von Daten, die entsprechend Auskunft geben. Schwerpunkt von GMES sind deshalb weniger neue Raumfahrtmissionen, sondern vielmehr der Aufbau von standardisierten Datendiensten, die die heute noch aufwändigen mehr oder weniger händischen Analysen der Satellitendaten in jedem Einzelfall ablösen können.</p>
<p>UN-SPIDER hingegen ist der interne Geodatendienstleister der Vereinten Nationen im Falle großräumiger Umwelt- und Natur-Katatrophen. Bei Tsunamis, Überschwemmungen, Erdbeben und in jedem anderen Katastrophenszenario irgendwo auf dem Globus, bei dem internationale Hilfe notwendig ist, sind die in Wien und Bonn ansässige Büros von UN-SPIDER gefordert, ad-hoc aktuelle Geodaten der konkreten Situation vor Ort zu liefern. Dafür sind Satellitendaten unabdingbar. UN-SPIDER stellt sich in folgendem Film selbst ausführlich vor:</p>
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<p>Der Nachmittag des Workshops startet vor diesem Hintergrund mit Informationen zu den zwei Hauptgegenständen von GMES: Umweltüberwachung und Sicherheit. Die Experten aus dem Bridge2GEO-Netzwerk werden eine große Bandbreite von Fallstudien zu diesen beiden Aspekte von GMES vorstellen. Die Stichworte lauten Landnutzung, Atmosphärenüberwachung und Fragen der Bevölkerungsdynamik in internationalen Flüchtlingscamps. Ergänzt werden diese Präsentation durch ausführliche Diskussionen und ein Broker-Event am folgenden Tag. Es beruht auf den Interessen der Teilnehmer und soll Vertreter der Geoinformationswirtschaft mit ihren Angeboten und Referenzen im GMES-Umfeld mit Experten der UN in intensiven Einzelbegegnungen zusammen bringen.</p>
<p>Ein Empfang aller Workshop-Teilnehmer durch den Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch im Alten Rathaus der Stadt am Abend des ersten Tages gibt zusätzliche Gelegenheit zum Networking.</p>


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