Beiträge aus dem Bereich Netzwerk
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Nachdem GIS in der universitären Ausbildung längst zum Standard gehört, werden Geographische Informationssysteme auch immer häufiger an Schulen eingesetzt. Lehrinhalte mit räumlichem Bezug wie z.B. Strukturanalysen von Städten, Regionen und Ländern ebenso wie das Thema Naturgefahren oder die Wanderbewegung von Wildtieren, können durch die räumliche Darstellung wesentlich anschaulicher vermittelt werden. Zudem erlernen die Schüler und Schülerinnen mit der Anwendung von GIS zusätzliche Methodenkompetenz und den Umgang mit neuen Medien. Für die Lehrerinnen und Lehrer bietet das Arbeiten mit GIS ein ideales Werkzeug für die Aufbereitung hochaktueller Themen. Das Anwendungsspektrum reicht …
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Mit GPS-Geräten und Geoinformationssystem (GIS) auf dem Laptop erforschten 15 Schülerinnen und Schüler aus den achten und neunten Klassen der Bonner Bertolt-Brecht-Gesamtschule in der vergangenen Woche die Tier- und Pflanzenwelt im Nationalpark Eifel. Eingeladen zu diesem besonderen Sommercamp hatte in Zusammenarbeit mit der Wildnisswerkstatt Düttling die Bonner Niederlassung der ESRI Geoinformatik GmbH, die das Projekt auch finanzierte.
Für den Biologie- und Erdkundelehrer Thomas Worringer und seine Schüler waren die fünf Tage in der Eifel „schon ein Erlebnis besonderer Art“. Die Begegnung mit dem Ökosystem Wald unter fachkundiger Führung der Ranger des …
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Als Teil einer so genannten „NRW-Sommerreise“ mit zahlreichen Unternehmenbesuchen im ganzen Land informierte sich Oliver Wittke, nordrhein-westfälischer Minister für Bauen und Verkehr, bei den Bonner Firmen Lutum+Tappert sowie lat/lon über die Entwicklung der Geoinformationswirtschaft. Professer Klaus Greve von der Universität Bonn stellte bei dem Ministerbesuch darüber hinaus die besondere Bedeutung der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler für diese Branche heraus.
Minister Wittke zeigte sich als Diplom-Geograph mehr als interessiert an den Themen, mit denen sich die Geoinformationwirtschaft befasst. Er nutzte nach eigener Aussage „die Gelegenheit, um seine Studienkenntnisse auf den neuesten Stand zu bringen.“ …
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Alle 1.000 Bonner Bebauungspläne sind jetzt auch im Internet zu finden. Damit will die Stadt Interessenten den Einblick in das geltende Planungsrecht erleichtern. Man findet die Bebauungspläne unter www.bonn.de in der Rubrik „Umwelt & Gesundheit, Planen, Bauen & Wohnen“ und „Kataster und Vermessungen“.
Hier stehen den Nutzern vielfältige und komfortable Funktionen zur Verfügung: Zum Einstieg in das System sind auf der Startseite in einer maßstäblichen Übersicht die Bereiche im Stadtgebiet dargestellt, für die Planungsrecht in Gestalt von Bebauungsplänen vorliegt. Hier werden zurzeit 1049 Pläne als ein „Bebauungsplan-Teppich“ gemeinsam mit Ihren Nachbarplänen …
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Hedi Boll von der Bonn-Information zeigte sich fasziniert: „Dass es diese Möglichkeiten gibt, war mir bislang nicht bekannt.“ Das könne ihr bei der Arbeit richtig helfen, denn Bolls tägliches Brot sind fragende Besucher der Tourismusinformation in Bonn und „diese Möglichkeiten“ sind zum Beispiel Auskunftssysteme am Computer, die auf einer digitalen Karte der Region zahlreiche touristische Informationen vom Hotelstandort über Wanderwege und Sehenswürdigkeiten bis zum Veranstaltungstipp anzeigen.
Boll war eine von rund 30 Teilnehmern des Workshops „Tourismus & Geodaten“, organisiert von der Geoinformationsinitiative Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler gemeinsam mit der Tourismus & Congress GmbH. Wie …
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Knapp 14 Millionen Euro stehen bei der geplanten Ausschreibung des EU-Programms eContentplus im Juni allein für das Themenfeld „Geographische Informationen“ zur Verfügung. Das Programm fördert mit insgesamt 46,5 Millionen Euro Projekte, die allgemein den Zugang und die Nutzung digitaler Inhalte erleichtern. Gefördert werden bis zu 80 Prozent der direkten Kosten, jedoch keine so genannten Overheadlasten. Antragsschluss wird voraussichtlich der 4. Oktober 2007 sein.
Das Thema „Geographic Information“, wird als „Best Practice Networks (BPN)“ ausgeschrieben. Projekte in diesem Bereich sollen zu einer verstärkten Nutzung räumlicher Daten durch den öffentlichen Sektor, Firmen und …
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„Gibt es die Herren Lutum und Tappert eigentlich wirklich?“ Mit diesem selbstironischen Zitat aus Kundengesprächen eröffnete Joachim Lutum den Kongress „Zukunftstrend Geomarketing“ mit rund 120 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, den sich das Bonner Unternehmen Lutum+Tappert DV Beratungs GmbH zum 25-jährigen Firmenjubiläum am gestrigen Mittwoch (25. April) selbst geschenkt hatte.
In den historischen Räumen der Redoute in Bonn Bad-Godesberg zeigte der Kongress die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten, geographische Daten in Unternehmen zu nutzen. Das begann mit dem Beispiel des Möbelkonzerns Ikea, für den Norbert Bickling vom Marketing des Unternehmens …
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Kommunale Geodaten wie Bauleit- oder Flächennutzungspläne zum einen digital nach den Regeln der Planzeichenverordnung zu erzeugen und zum zweiten unabhängig von der jeweils genutzten Web- oder auch Desktop-Software frei austauschen zu können, das ist das Ziel einer neuen Spezifikation des Open Geospatial Consortiums (OGC), an deren Entwicklung die Bonner Unternehmen lat/lon sowie Interactive Instruments aktiv und zum Teil federführend beteiligt waren. Das OGC – eine internationale Kooperation von Unternehmen und Regierungsbehörden in den USA – ist maßgeblich für global geltende, technische Standards in der Geoinformationwirtschaft.
Die neue, so genannte Symbology Encoding …
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Gleich nach dem Silicon Valley dürfte der Bonner Raum die stärkste Region im Open Geospatial Consortium (OGC) sein. Von den insgesamt rund 340 Mitgliedern dieser weltweiten Standardisierungsorganisation im Bereich Geodaten stammen 35 aus Deutschland und davon sind – je nach Lesart – bis zu zehn in der Wissenschaftsregion Bonn vertreten. Das OGC wurde 1994 als Open GIS Consortium gegründet und arbeitet daran, durch verbindliche technische Spezifikationen geographische Daten weltweit unabhängig von der jeweils gebrauchten Software frei austauschen zu können.
Zu den Mitgliedern des OGC zählen neben Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen auch …
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In Straßburg haben heute die Präsidenten des Rats, des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission die Richtlinie zum Aufbau einer Geodateninfrastruktur in der Gemeinschaft (INSPIRE-Richtlinie) unterzeichnet. Damit ist die rechtliche Voraussetzung geschaffen, Geodaten künftig einfach und unter einheitlichen Rahmenbedingungen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bürger und die Verwaltung verfügbar zu machen.
INSPIRE steht für „Infrastructure for Spatial Information in Europe“ und hat das Ziel, hochwertige Geoinformationen aus den Behörden der Mitgliedstaaten unter einheitlichen Bedingungen Bürgern, Wirtschaft und Wissenschaft zugänglich zu machen. Zunächst bezogen auf Daten des Umwelt- und Naturschutzes formuliert die Richtlinie Voraussetzungen und …










