Beiträge aus dem Bereich Projekte
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Welche Möglichkeiten Geodaten im Bereich Energieversorgung und Sicherheit bieten, stand im Mittelpunkt eines Workshops des Bride2Geo-Projektes und der ChemSite-Initiative mit rund 80 Teilnehmern Ende November im Chemiepark Marl. Deutlich wurde, dass in industriellen Prozessen und Großanlagen traditionelle kartographische Daten weniger gefragt sind. Nutzen entfalten hingegen Anwendungen, die Positionsdaten in Echtzeit mit zahlreichen Sensordaten verknüpfen können.
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Die Bundesstadt Bonn investiert im kommenden Jahr rund 48.000 Euro für die Erweiterung ihres in diesem Jahr aufgebauten digitalen Baumkatasters. Es soll Informationen zu den Standorten aller 80.000 Bäume auf dem Stadtgebiet in Grünanlagen, an Straßen und auf Friedhöfen enthalten. Das Kataster ist Bestandteil des zentralen digitalen Stadtplans Bonn. Dieser wird als webbasiertes GIS und Auskunftssystem für die komplette Verwaltung vom Kataster- und Vermessungsamt betreut.
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Am 9. und 10. Dezember 2008 findet in Bonn die alljährliche Geo-IT Konferenz Where2B statt. Hochkarätige Referenten behandeln in Vorträgen und Workshops die aktuellen Themen der Geo-Branche, von ALKIS über GDI-DE und INSPIRE bis zu Sicherheits- und Datenschutzfragen, Open Source Software, Metadaten und vielen weiteren Themen. Die Where2B-Konferenz versteht sich als umfassende Plattform für Diskussionen über aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Verarbeitung und Nutzung von Geoinformationen.
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Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) hat in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung einen Gender-Index entwickelt und als interaktive Präsentation im Internet veröffentlicht. Die interaktive Anwendung der Klickmap und der Gender-Profile sowie den gesamten Web-Auftritt in seiner Gestaltung hat das Bonner Unternehmen lat/lon maßgeblich entwickelt und programmiert.
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Auf Anfrage der Vereinten Nationen haben Kartographen der Universität Bonn einen webbasierten Routenplaner für Haiti entwickelt, der helfen soll, die Logistik der Hilfeinsätze nach den jüngsten Zerstörungen durch den Hurrikan Ike zu koordinieren. Er basiert auf dem OpenRouteService. Für die aktuelle Anwendung der Katastophenhilfe besonders interessant: Der Routenplaner macht es dem Anwender schnell und einfach möglich, komplette Gebiete als gesperrt oder unpassierbar zu markieren
Forschung, Projekte »
Neben dem Online-Lexikon Wikipedia ist das Geodatenportal Openstreetmap (OSM) das wohl ehrgeizigste Projekt im Mitmach-Web 2.0. Allein aufgrund freiwilliger Mitarbeit von derzeit weltweit rund 50.000 Nutzern entsteht dabei eine umfassende Geodatenbank, auf deren Grundlage künftig flächendeckend sehr detaillierte Straßen- und Topographie-Karten beliebiger Ausschnitte und Maßstäbe der gesamten Erdoberfläche entstehen können.
Forschung, Projekte »
Neue nutzergerechte Datendienste auf Basis von Daten der Fernerkundung mit Satelliten waren Thema des jüngsten Expertentreffens “DeCOVER, DeMARINE (PDF) und DeSECURE – deutsche Schnittstellenprojekte zu GMES“, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 18. und 19. Juni 2008 in Bonn veranstaltet hat. Rund 120 Teilnehmer aus Forschung, Wirtschaft und Behörden diskutierten unter diesem Gesichtspunkt die Zukunft der Erdbeobachtung in Deutschland und Europa.
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Die Bonner Wheregroup GmbH & Co. KG hat das Geodaten-Portal von Rheinland-Pfalz (geoportal.rlp) um zahlreiche technische und inhaltliche Neuerungen erweitert. Neben zusätzlichen Fach- und Geodaten ist die wichtigste Neuheit ein generischer WFS Abfrage-Editor, der die Nutzung des noch nicht so verbreiteteten Standards Web Feature Services (WFS) des Open Geospatial Consortums (OGC) erleichtert. Mit dem Editor können Anwender die im Portal registrierten WFS-Dienste schnell in die Kartenanwendung einbinden.
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Am 17. Juni lädt die Entwickler- und Anwender Gemeinschaft des Open Source Projektes deegree zu ihrem alljährlichen Treffen nach Bonn ein. deegree ist von der internationalen Open Source Geospatial Foundation (OSGeo) unterstützes freies Java-Framework zum Aufbau von Geodaten-Infratsrukturen (GDI). In Bonn sind es vor allem die Universität und das Unternehmen lat/lon, die sich für deegree engagieren und dementsprechend als Ausrichter der Veranstaltung im Universitätsclub auftreten. Weitere Sponsoren des Treffens sind Autodesk, Logica sowie das niederländische Unternehmen IDGIS.
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Bridge2Geo – eine Brücke zur Geoinformationswirtschaft, daran bauen derzeit zahlreiche Unternehmen aus den Regionen Bonn und Salzburg im Rahmen des gleichnamigen EU-Projektes. Für das Vorhaben arbeiten die Geoinitiative der Region Bonn und das GIS-Cluster Salzburg eng zusammen. Unternehmen, Gebietskörperschaften und Forschungseinrichtungen der beiden Regionen wollen gemeinsam den Nutzen von Geodaten in ausgewählten Anwendungsfeldern bekannter machen










