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Beiträge aus dem Bereich Projekte

Projekte »

[19. Apr 2007 ]

Eine Rheinland-Pfalz-Reise per Internet, mit Luftbildern und zahlreichen Gebietsangaben: Das ermöglicht ein neues Internetangebot des Landes, das der Rheinland-Pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch Anfang Januar in Mainz offiziell in Betrieb genommen hat. Das Portal macht die raumbezogene Daten des Landes übersichtlich und kompakt zugänglich. Verantwortlich für das Projekt zeichnet die Bonner WhereGroup.

Unter www.geoportal.rlp.de kann nun jeder im Netz zahlreiche Informationen zu allen Landesteilen abrufen – etwa zum Straßennetz, Grundstückspreisen, Naturschutzauflagen oder Bebauungsplänen. Außerdem werden z.B. Luftbilder, Verbotsstrecken für Gefahrguttransporte, Wanderwege und Bodenrichtwerte bereitgestellt. Dafür sind rund 70 verschiedene raumbezogene Datenbestände …

Netzwerk, Projekte »

[14. Apr 2007 ]

Kommunale Geodaten wie Bauleit- oder Flächennutzungspläne zum einen digital nach den Regeln der Planzeichenverordnung zu erzeugen und zum zweiten unabhängig von der jeweils genutzten Web- oder auch Desktop-Software frei austauschen zu können, das ist das Ziel einer neuen Spezifikation des Open Geospatial Consortiums (OGC), an deren Entwicklung die Bonner Unternehmen lat/lon sowie Interactive Instruments aktiv und zum Teil federführend beteiligt waren. Das OGC – eine internationale Kooperation von Unternehmen und Regierungsbehörden in den USA – ist maßgeblich für global geltende, technische Standards in der Geoinformationwirtschaft.

Die neue, so genannte Symbology Encoding …

Forschung, Projekte »

[2. Apr 2007 ]

Der Rhein-Sieg Kreis will das Potenzial regenerativer Energiequellen in seinem Gebiet besser nutzen. Das Ziel einer jetzt in Auftrag gegebenen Studie: Digitale Karten des Landkreises in einem Geoinformationsssystem sollen auf einen Blick und flächendeckend für jeden beliebigen Standort prinzipiell darstellen, welche Energieausbeute etwa für Solardächer oder Erdwärmesonden jeweils zu erwarten sein dürfte. So eine geplante Gesamtschau für insgesamt sechs alternative Energieträger ist bislang in Deutschland noch nicht realisiert worden.

Einmalig auch die spätere Verfügbarkeit der Daten: Geplant ist, dass Bürger, Betriebe und öffentliche Einrichtungen die digitalen Karten erhalten können. So sollen …

Forschung, Projekte, Unternehmen »

[20. Mrz 2007 ]

Als erste Stadt der Welt präsentiert sich Berlin in diesem Tagen mit einem großflächigen 3D-Stadtmodell in Google Earth und erfährt damit hohe Resonanz in der Presse. Entsprechende Daten, um sich das Regierungsviertel und die Stadtmitte in Googles speziellem Geobrowser anzuschauen, gibt es auf den Seiten des Berliner Businesslocation-Centers oder direkt bei einem der beteiligten Unternehmen. Das Herzstück des Modells im Rahmen eines von der EU mit EFRE Mitteln geförderten Projektes enstand jedoch in der Bonner Region.
Übergeordnetes Ziel des Projekts war es, allgemein gültige Methoden zur nachhaltigen Nutzung eines 3D-Stadtmodells …

Produkte, Projekte »

[17. Mrz 2007 ]

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) fordert Bund, Länder und Gemeinden auf, ihre Geodaten einfacher als bisher zur Verfügung zu stellen. Unterschiedliche Gebührenmodelle und Datenstandards erschwerten derzeit häufig den Zugang. Hintergrund der Forderung ist die Entwicklung bei mobilen Navigationsgeräte fürs Auto, mit denen in diesem Jahr erstmals knapp eine Milliarde Euro umgesetzt werden. Da sich innerhalb eines Jahres etwa 15 Prozent aller Straßeninformationen änderten, seien die Behörden gefragt, diese Daten schnell und einfach weiterzugeben.
Die Pressemitteilung der BITKOM:
Mobile Navigationsgeräte fürs Auto erreichen in diesem Jahr endgültig den Massenmarkt. …

Netzwerk, Projekte »

[14. Mrz 2007 ]

In Straßburg haben heute die Präsidenten des Rats, des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission die Richtlinie zum Aufbau einer Geodateninfrastruktur in der Gemeinschaft (INSPIRE-Richtlinie) unterzeichnet. Damit ist die rechtliche Voraussetzung geschaffen, Geodaten künftig einfach und unter einheitlichen Rahmenbedingungen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bürger und die Verwaltung verfügbar zu machen.

INSPIRE steht für „Infrastructure for Spatial Information in Europe“ und hat das Ziel, hochwertige Geoinformationen aus den Behörden der Mitgliedstaaten unter einheitlichen Bedingungen Bürgern, Wirtschaft und Wissenschaft zugänglich zu machen. Zunächst bezogen auf Daten des Umwelt- und Naturschutzes formuliert die Richtlinie Voraussetzungen und …