Professor Dr. Klaus Greve ist geschäftsführender Direktor des Geographischen Instituts der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Im Interview erläutert der Experte, warum Unternehmen der Geoinformationswirtschaft in der Region Bonn so zahlreich sind, wie sie von ihrer Nähe profitieren können und warum Cluster Ähnlichkeiten mit einer Kneipengasse haben.
Im Rahmen eines Pilotprojektes zur EU-Richtlinie INSPIRE hat sich die gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission zur Überwachung der Luftqualität in Europa für die Geodateninfrastruktur-(GDI-)Technologie des auch in Bonn ansässigen Anbieters Intergraph entschieden. Das Pilotprojekt unterstützt das gemeinsame Umweltinformationssystem der Europäischen Kommissionauf Grundlage der INSPIRE-Dienste.
Wie groß und wo sind die Schnittmengen zwischen dem Geoinformationsbedarf von UN-SPIDER und den geplanten Services von GMES? Das steht im Mittelpunkt eines Workshops am 12. und 13. November auf dem UN-Campus in Bonn. Die Stichworte dazu lauten Landnutzung, Atmosphärenüberwachung und Fragen der Bevölkerungsdynamik in internationalen Flüchtlingscamps.
Geografische Analysen von Patienten- und Falldaten als Werkzeug, um Krankenhäuser und ihr Versorgungsangebot in einem sich wandelnden Gesundheitsmarkt strategisch klug zu positionieren, stehen Anfang November im Mittelpunkt eines Symposiums im Audimax des RheinAhr Campus in Remagen. Vor allem der Dialog zwischen Experten der Geoinformationswirtschaft und Entscheidern aus der Klinik- und Krankenhauswirtschaft soll dadurch angestoßen werden.
Die Unternehmen infas Geodaten und WiGeoGIS sowie das Fraunhofer Institut für Intelligente Analysetechnik (IAIS) werden als Projekt- und Netzwerkpartner von Bridge2GEO am 3. und 4. November erstmals auf den Technologietagen des EHI-Retail Institutes in Köln ihr Know-how im Bereich des Geomarketings vorstellen können. Auf dieser Veranstaltung kommen jährlich über 400 hochkarätige IT-Entscheider von Handelsunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen.
Das Verbundprojekt „Flex-I-Geo-Web“ aus Bonn gewinnt den Landes-Wettbewerb um EFRE-Fördermittel. Die beteiligten vier IT-Anbieter, das Geographische Institut der Universität Bonn, das Fraunhofer Institut IAIS in St. Augustin sowie das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn und die IHK Bonn/Rhein-Sieg erhalten von der EU und dem Land NRW rund eine Million Euro Projektförderung für die Entwicklung eines Open Source Softwarebaukastens, mit dem auch Laien ohne große Schulung webbasierte Anwendungen für die Analyse von Geodaten erstellen können.
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