Der Bonner Geomarketing-Spezialist Lutum-Tappert DV Beratung GmbH hat neue Versionen seiner Softwareprodukte EasyMap und DistrictManager auf den Markt gebracht. Während EasyMap eine Software ist, um schnell und einfach thematische Karten zu erzeugen, die Statistiken und Unternehmensdaten anschaulich machen, dient DistrictManager als Planungswerkzeug, um Vertriebsgebiete zu analysieren und zuzuschneiden. Die jetzt vorgelegten Versionen bieten laut Hersteller neben zahlreichen neuen Features vor allem eine bessere Integration in Microsoft Office.
Ein Expertenmeeting zur Frage, welche Rolle Geoinformationssysteme (GIS) beim Ausbau regenerativer Energien von Solar- über Windkraft bis zur Biomasse spielen können, steht im Rahmen des EU-Projektes Bridge2Geo am 11. Februar 2009 auf dem Programm. In direkter Nachbarschaft zur Fachmesse E-World Energy & Water in der Messe Essen werden rund 30 Fachleute aus Kommunen, Planungsbüros und -behörden, GIS-Unternehmen und der Energiebranche über ein „GIS Zukunftsenergie“ diskutieren.
Nachdem bei den Geomarketing-Benchmark Workshops des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) in St. Augustin in den Vorjahren vor allem Fragen nach idealen Filialstandorten und Vertriebsgebieten im Mittelpunkt standen, widmet sich der diesjährige Workshop dem Thema Direktmarketing. “Geo-Direktmarketing – Chance für Multichannel-Retailer”, heißt es daher am 22. April im Schloss Birlinghoven.
Intensive Diskussionen auf hohem Niveau prägten die zweite Where2B-Konferenz am 9. und 10. Dezember in Bonn. Das von der WhereGroup organisierte Branchentreffen brachte Softwareentwickler mit Anwendern aus Privatwirtschaft und Behörden zusammen. Im Mittelpunkt standen die europäische Richtlinie INSPIRE, Möglichkeiten und Grenzen Freier Software sowie die Präsentation beispielhafter Lösungen, die Geodaten der Öffentlichkeit und privaten Nutzern per Internet zugänglich machen.
Welche Möglichkeiten Geodaten im Bereich Energieversorgung und Sicherheit bieten, stand im Mittelpunkt eines Workshops des Bride2Geo-Projektes und der ChemSite-Initiative mit rund 80 Teilnehmern Ende November im Chemiepark Marl. Deutlich wurde, dass in industriellen Prozessen und Großanlagen traditionelle kartographische Daten weniger gefragt sind. Nutzen entfalten hingegen Anwendungen, die Positionsdaten in Echtzeit mit zahlreichen Sensordaten verknüpfen können.
Die Bundesstadt Bonn investiert im kommenden Jahr rund 48.000 Euro für die Erweiterung ihres in diesem Jahr aufgebauten digitalen Baumkatasters. Es soll Informationen zu den Standorten aller 80.000 Bäume auf dem Stadtgebiet in Grünanlagen, an Straßen und auf Friedhöfen enthalten. Das Kataster ist Bestandteil des zentralen digitalen Stadtplans Bonn. Dieser wird als webbasiertes GIS und Auskunftssystem für die komplette Verwaltung vom Kataster- und Vermessungsamt betreut.
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