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	<title>Geobusiness Region Bonn &#187; EU</title>
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		<title>Infotag über Galileo-Ausschreibungen der EU</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 15:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neuerbourg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 22. bis 23. Juni 2010 bietet die Nationale Kontaktstelle Raumfahrt (NKS) in Bonn eine Veranstaltung zur „Vorbereitung der Ausschreibungen zu Galileo und Raumfahrt im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP)“. Interessierte Unternehmen mit Projektideen und Kompetenzen im Bereich Satellitennavigation, aber auch Erdbeobachtung und Fernerkundung können sich dabei aus erster Hand über Pläne und Fördermöglichkeiten der EU in diesen Feldern informieren.


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<li><a href='http://www.geobusiness-region.de/2007/03/eu-richtlinie-inspire-unterzeichnet/' rel='bookmark' title='Permanent Link: EU-Richtlinie INSPIRE unterzeichnet'>EU-Richtlinie INSPIRE unterzeichnet</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2010/06/satellit.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-804" title="satellit" src="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2010/06/satellit.jpg" alt="" width="538" height="404" /></a></p>
<p>Vom 22. bis 23. Juni 2010 bietet die Nationale Kontaktstelle Raumfahrt (NKS) in Bonn eine Veranstaltung zur „Vorbereitung der Ausschreibungen zu Galileo und Raumfahrt im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP)“.</p>
<p>Neu in diesem Jahr ist die Kombination von Raumfahrt und Galileo in einer Veranstaltung. So beginnt das Programm am 22. Juni nachmittags mit der Vorstellung der Galileo-Ausschreibung durch Vertreter von EU-Kommission und GSA (GNSS Supervisory Authority). Noch besteht die Möglichkeit zur Reservierung von anschließenden Einzelgesprächsterminen mit den Vortragenden.</p>
<p>Danach wird zum ersten Mal ein Programmteil den verschiedenen Phasen der Antragstellung gewidmet. Wie im letzten Jahr wird schließlich das traditionelle „Porzer Picknick“ am DLR-Standort Köln Porz angebunden. Ein Shuttle-Service bringt interessierte Teilnehmer dorthin und holt sie auch wieder ab.</p>
<p>Am 23. Juni stellt ein Repräsentant der EU-Kommission die Raumfahrt-Ausschreibung vor. Hierauf folgt eine Einführung zu weiteren EU-Fördermöglichkeiten vor dem Raumfahrt-Hintergrund. Bevor den Anwesenden die Möglichkeit zur Vorstellung Ihrer Projektideen oder Kompetenzen gegeben wird, werden die Ausschreibungsthemen mit Einzelvorträgen näher beleuchtet. So führt die NKS, wie im Vorjahr, eine frühzeitige, nationale Veranstaltung durch. In Ergänzung dazu wird Mitte September in Padua (IT) ein internationaler Informationstag zu Raumfahrt und Ende Oktober in Salzburg zu Galileo angeboten.</p>
<p>Anmeldeschluss für die kostenfreie nationale Veranstaltung ist der 17. Juni 2010. Weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der <a href="http://www.dlr.de/rd/desktopdefault.aspx/tabid-2118/3638_read-23543/" target="_blank">Veranstaltungsseite</a>.</p>


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		<title>Geodaten-Baukasten fürs Web 2.0</title>
		<link>http://www.geobusiness-region.de/2009/07/geodaten-baukasten-furs-web-2-0/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 16:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Verbundprojekt „Flex-I-Geo-Web“ aus Bonn gewinnt den Landes-Wettbewerb um EFRE-Fördermittel. Die beteiligten vier IT-Anbieter, das Geographische Institut der Universität Bonn, das Fraunhofer Institut IAIS in St. Augustin sowie das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn und die IHK Bonn/Rhein-Sieg  erhalten von der EU und dem Land NRW rund eine Million Euro Projektförderung für die Entwicklung eines Open Source Softwarebaukastens, mit dem auch Laien ohne große Schulung webbasierte Anwendungen für die Analyse von Geodaten erstellen können.


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2009/09/flexigeoweb.jpg"><img class="size-medium wp-image-10" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="flexigeoweb" src="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2009/09/flexigeoweb-300x188.jpg" alt="flexigeoweb" width="300" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht die Welt selbst ist eine Matrix, sondern nur ihr Abbild in Form von Geodaten.</p></div>
<p>Mit einem gemeinsam konzipierten, ambitionierten Forschungsprojekt hat die Geoinitiative Region Bonn den EFRE-Landeswettbewerb „Informations- und Kommunikationstechnik (ITK)“ gewonnen. Es ging um Fördermittel aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE), die das Land NRW erstmals durch Branchen-Wettbewerbe ausgeschrieben hatte. Insgesamt wurden aus ganz Nordrhein-Westfalen knapp 50 Projekte eingereicht, von denen 17 ausgewählt wurden.</p>
<p>Das Bonner Vorhaben ist dabei das größte Verbundprojekt. Beteiligt sind vier IT-Anbieter aus Bonn und Siegburg (<a href="http://www.cpa-systems.de/" target="_blank">CPA Systems</a>, <a href="http://www.wheregroup.com/" target="_blank">WhereGroup</a>,<a href="http://www.latlon.de/" target="_blank"> lat/lon</a>, <a href="http://www.interactive-instruments.de/" target="_blank">interactive instruments</a>), das <a href="http://www.giub.uni-bonn.de/" target="_blank">Geographische Institut der Universität Bonn</a>, das <a href="http://www.iais.fraunhofer.de/" target="_blank">Fraunhofer Institut IAIS</a> in St. Augustin sowie das <a href="http://www.bonn.de/wirtschaft_wissenschaft_internationales/wirtschaftsfoerderung/index.html?lang=de" target="_blank">Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn</a> und die <a href="http://www.ihk-bonn.de/" target="_blank">IHK Bonn/Rhein-Sieg</a> als Träger der Geoinitiative Region Bonn. Ihre gemeinsam formulierte Idee, einen Softwarebaukasten zu entwickeln, mit dem auch Laien intuitiv webbasierte Anwendungen für die Analyse von Geodaten erstellen können, wird nun bis Ende 2011 mit rund einer Million Euro gefördert.<!--break--> „Das Projekt wird neue, auch internationale Märkte eröffnen und dazu beitragen, Nordrhein-Westfalen und Bonn global als interessanten Standort für Geosoftware-Entwicklung zu positionieren“, zeigt sich Professor Dr. Klaus Greve vom Geographischen Institut der Universität Bonn überzeugt.</p>
<p>Für Dr. Ulrich Ziegenhagen vom Amt für Wirtschaftsförderung ist dies das sichtbare Ergebnis der Arbeit der Geoinitiative Region Bonn. Seit rund vier Jahren ist er im Rahmen dieser Initiative Clustermanager der Geoinformationswirtschaft in Bonn. „Wir haben zahlreiche mittlere und kleine Unternehmen in und um Bonn, die sich damit befassen, Geodaten zu verarbeiten oder zu erzeugen. Unsere Initiative will diese Unternehmen untereinander und mit Forschungsinstituten und Behörden vernetzen, um daraus neue Geschäftsfelder und Kooperationen entstehen zu lassen.“ Genau das sei jetzt bei Flex-I-Geo-Web geschehen.</p>
<p>Das ist aus Sicht des Wirtschaftsförderers keine Selbstverständlichkeit. Die Unternehmen könnten sich zwar mit ihrem jeweils hochspezialisierten Know-how häufig gut ergänzen, stehen aber auch stets im harten Wettbewerb gegeneinander. „Die Geoinitiative ist darum in erster Linie eine Kommunikationsplattform, die mit der Zeit das notwendige Vertrauen der Akteure zueinander geschaffen hat“, unterstreicht Ziegenhagen.</p>
<p>Projektleiter und Ideengeber Dr. Christoph Averdung von CPA Systems formuliert es so: &#8220;Das Projekt zeigt das hohe Potenzial der Region Bonn / Rhein-Sieg / Ahrweiler als Standort der Informations- und Kommunikationstechnik.“ Speziell als „Geobusiness-Region“ oder das „Silicon Valley der Geoinformatik“ entfalte man hier für hochqualifizierte Arbeitskräfte eine besondere Attraktivität. Das sei in der Wissensgesellschaft ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund ging die CPA Systems mit einer ersten Skizze für das jetzt erfolgreiche Projekt auf die Geoinitiative zu. Schnell fanden sich innerhalb des Netzwerks die acht Partner zusammen. Gemeinsam entwickelten sie mit zahlreichen kurzfristig einberufenen Treffen auf der Grundlage des CPA-Vorschlags die Projektidee Flex-I-Geo-Web.</p>
<p>Kern des Projekts ist die Entwicklung eines Software-Baukastens aus webbasierten Open-Source Bausteinen, mit denen ein Nutzer weitgehend intuitiv aus vorhande­nen, neuen und eigenen Geodaten und -diensten dynamisch konfigurierbare Geoda­tenportale zusammen fügen kann. Dies ist aus Sicht der Geoinitiative ein entscheidender Schritt, um Geodaten endgültig ins Web 2.0 zu transportieren.</p>
<p>Stand der Technologie von heute ist: Es existieren internationale Standards für die Daten selbst, damit Geodaten aus ganz unterschiedlichen Quellen zueinander passen. Es existieren zudem internationale Standards für Datendienste, damit Daten per Internet in Portalen zusammen geführt werden können. Man kann diese Daten am Ende in Form von webbasierten Karten angucken. Es existieren jedoch weder Standards noch Komponenten noch frei verfügbare Softwarebausteine, um die Portale selbst aufzubauen und die Daten auch für analytische Zwecke zu nutzen. Solche Portale verlangen immer noch vertiefte Programmier- und Informatikkenntnisse. Leicht handhabbare Open Source Softwaremodule dagegen könnten eine starke Verbreitung finden und dabei helfen, neue und, einfach zu bedienende Geodatenportale zu bauen, die effiziente Lösungen für zahlreiche Fragestellungen liefern.<br />
Genau das will Flex-I-Geo-Web leisten.</p>
<p>Geplant ist, das Potenzial eines solchen Softwarebaukasten am Beispiel eines Portals zur Suche und individuellen Bewertung von Baulücken in entwickelten Räu­men zu demonstrieren, unter anderem durch die Einbindung noch sehr junger, aber bereits international standardisierter 3D-Geodatendienste. Bereits für diese Standards sind wichtige Impulse von Bonner Unternehmen sowie der Universität Bonn ausgegangen. Ein solch dynamisches Baulückenportal wäre ganz nebenbei ein neues Instrument für Architekten und Bauherren für eine Flächen schonende Stadtentwicklung, die ökonomische und ökologische Aspekte abwägt. Es wären sogar Impulse für die regionale Bauwirtschaft denkbar. Aber auch zahlreiche weitere Geodatenportale zu vielfältigen Fragestellungen sollen mit dem Baukasten realisierbar sein. Ein Geoportal zum Thema „Baulücken“ soll lediglich ein erstes Beispiel sein. Das Projekt ist in dieser Hinsicht für neue Ideen und Anregungen offen.</p>


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		<title>EU-Projekt Bridge2Geo stand Pate: Infas Geodaten und BGIS kooperieren</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 13:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Unternehmen infas GEOdaten aus Bonn und BGIS aus Salzburg haben eine strategische Kooperation beschlossen, die Ende Mai bereits zum ersten Kompetenztag Geomarketing in Österreich geführt hat. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der beiden Unternehmen ist auch eines der Ergebnisse des EU-Projektes Bridge2Geo. Im Rahmen des Förderprogramms „Regions of Knowledge - Wissensregionen“ vernetzt Bridge2Geo Geoinformatikexperten aus den Regionen Bonn und Salzburg.


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_52" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2009/10/infas_wien.jpg"><img class="size-medium wp-image-52" title="infas_wien" src="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2009/10/infas_wien-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Fachgespräch am Rande der Veranstaltung: Jochen Siegfried Wetzel (infas GEOdaten), Thomas Beissel (infas GEOdaten), Mag. Karin Pichler (Bausparkasse Wüstenrot), Jakob Eder (BGIS)</p></div>
<p>Die Unternehmen <a href="http://www.infas-geodaten.de/" target="_blank">infas GEOdaten</a> aus Bonn und <a href="http://www.bgis.at/" target="_blank">BGIS </a>aus Salzburg haben eine strategische Kooperation beschlossen, die Ende Mai bereits zum ersten Kompetenztag Geomarketing in Österreich geführt hat. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der beiden Unternehmen ist auch eines der Ergebnisse des EU-Projektes <a href="http://www.bridge2geo.at/" target="_blank">Bridge2Geo</a>. Im Rahmen des Förderprogramms „Regions of Knowledge &#8211; Wissensregionen“ unterstützt Bridge2Geo die Vernetzung von Geoinformatikexperten aus den Regionen Bonn und Salzburg. Ziel des Vorhabens ist es, den Wissenstransfer wie auch die wirtschaftliche Nutzung von Geoinformationen zu fördern. Bridge2Geo versteht sich als Expertenpool, der potenzielle Anwender aus ausgewählten Zielbranchen ansprechen will.</p>
<p>Auf dem Kompetenztag stellten Infas und BGIS zusammen mit der <a href="http://www.schober.co.at/site/index.php?id=192" target="_blank">Schober Group</a> vor rund 100 Fachbesuchern im Museumsquartier in Wien ihr jeweiliges Know-how vor. Neben Basisvorträgen zu den Themen „Die Vier Säulen des Geomarketing“ sowie „Gebietsanalysen“ oder „Mikrogeographie“ steuerten Vorwerk Austria und BMW Austria Praxisberichte zu Absatzplanung und Vertriebssteuerung bei. Nach Angaben von Paul Schreilechner von BGIS traf man dabei auf ein interessiertes und konzentriertes Publikum mit entsprechend intensiven Diskussionen im Anschluss an die Vorträge. Er wertete diesen ersten größeren „Geomarketing-Event“ in Wien als „vollen Erfolg“. Für Michael Herter, Geschäftsführer der Bonner infas GEOdaten GmbH, hat die neue deutsch-österreichische Allianz der Firmen BGIS und infas GEOdaten an diesem Tag den Grundstein für eine erfolgreiche Businesspartnerschaft gelegt.</p>
<p>Geomarketing als Oberbegriff bezeichnet zahlreiche Analysemöglichkeiten von Markt- und Unternehmensdaten, denen die Berücksichtigung geographischer Zusammenhänge gemein ist. Typische Fragen, die sich mit Mitteln des Geomarketings beantworten lassen lauten: Wo treffe ich auf geeignete Zielgruppen für mein Produkt? Wo liegt ein idealer Standort für eine Filiale? Wo kann welcher Preis erzielt werden? Wo erreicht Werbung welche Zielgruppe?</p>


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		<title>Bridge2Geo: Expertentreffen zum „Geoinformationssystem Zukunftsenergie“</title>
		<link>http://www.geobusiness-region.de/2009/01/bridge2geo-expertentreffen-zum-%e2%80%9egeoinformationssystem-zukunftsenergie%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 15:38:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Expertenmeeting zur Frage, welche Rolle Geoinformationssysteme (GIS) beim Ausbau regenerativer Energien von Solar- über Windkraft bis zur Biomasse spielen können, steht im Rahmen des EU-Projektes Bridge2Geo am 11. Februar 2009 auf dem Programm. In direkter Nachbarschaft zur Fachmesse E-World Energy &#038; Water in der Messe Essen werden rund 30 Fachleute aus Kommunen, Planungsbüros und -behörden, GIS-Unternehmen und der Energiebranche über ein „GIS Zukunftsenergie“ diskutieren.


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<li><a href='http://www.geobusiness-region.de/2008/07/agit-2008-in-salzburg-region-bonn-mit-starker-prasenz/' rel='bookmark' title='Permanent Link: AGIT 2008 in Salzburg: Region Bonn mit starker Präsenz'>AGIT 2008 in Salzburg: Region Bonn mit starker Präsenz</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_458" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2009/01/alternative.jpg"><img class="size-medium wp-image-458" title="alternative" src="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2009/01/alternative-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Alternative Energien - Foto: Rainer Sturm/pixelio.de</p></div>
<p>Ein Expertenmeeting zur Frage, welche Rolle Geographische Informationssysteme (GIS) beim Ausbau regenerativer Energien von Solar- über Windkraft bis zur Biomasse spielen können, steht im Rahmen des EU-Projektes <a href="http://www.timothalmann.de/bridge2geo">Bridge2Geo</a> am 11. Februar 2009 auf dem Programm. In direkter Nachbarschaft zur Fachmesse E-World Energy &amp; Water in der Messe Essen werden rund 30 Fachleute aus Kommunen, Planungsbüros und -behörden, GIS-Unternehmen und der Energiebranche über ein „GIS Zukunftsenergie“ diskutieren.</p>
<p>Professor Dr. Klaus Greve, Direktor des <a href="http://www.giub.uni-bonn.de/">Geographischen Instituts</a> der Universität Bonn und Leiter der dortigen <a href="http://aggis.uni-bonn.de/">Arbeitsgruppe GIS</a> wird eine Einführung ins Thema geben, bevor Rolf Beyer von der Wirtschaftsförderung Rhein-Sieg das Projekt <a href="http://p56742.typo3server.info/">Energieregion Rhein-Sieg</a> vorstellt, bei dem einmal beispielhaft Energienachfrage und das Potenzial regenerativer Energiequellen in einer Region untersucht wurde.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Gesprächs sollen vor allem die Chancen stehen, die Geoinformationssysteme hinsichtlich der Vermittlung des Energiethemas an die Öffentlichkeit bieten. Gerade bei regenerativen Energien ist die Standortfrage ein entscheidendes Kriterium. Das gilt kleinräumlich, wenn man das Potenzial einzelner Hausdächer etwa als Träger von Solaranlagen betrachtet, das gilt aber auch regional, denn Anlagen für Biogas benötigen beispielsweise ein entsprechendes Umfeld der Land- und Forstwirtschaft hinsichtlich ihres Rohstoffbedarfs. Rein fachliche Betrachtungen der Standortsuche kollidieren aber häufig mit anderen Interessen der Öffentlichkeit und der Politik.</p>
<p>Hier können webbasierte Informationssysteme Transparenz schaffen und insgesamt Verständnis für das Thema wecken. Bei entsprechender Datenlage eigenen sie sich sogar als Marketinginstrument, etwa für das qualifizierte Handwerk. Immobilienbesitzer und Solaranlagenbauer können zum Beispiel mit solchen Informationssystemen im Internet jeweils selbstständig oder auch gemeinsam sehr schnell die mögliche Ausbeute eines Hausdaches für Sonnenenergie prüfen. Die Teilnehmer des Gesprächs werden solche und andere praktische Ansätze zur öffentlichen Nutzung von Geodaten diskutieren.</p>
<p>Im Projekt Bridge2Geo ist das Energiethema ein Schwerpunkt, Ziel des von Behörden, Unternehmen und Forschungsinstituten in den Regionen Bonn und Salzburg gemeinsam getragenen EU-Projektes ist es unter anderem, Vertreter der Geoinformationswirtschaft stärker mit potenziellen Anwendermärkten zu vernetzen und einen nachhaltigen Wissenstransfer in Gang zu setzen. Auch das Expertengespräch im Februar in Essen soll dazu beitragen.</p>


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<li><a href='http://www.geobusiness-region.de/2008/12/bridge2geo-wie-man-geodaten-ohne-karte-nutzt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bridge2Geo: Wie man Geodaten ohne Karte nutzt'>Bridge2Geo: Wie man Geodaten ohne Karte nutzt</a></li>
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		<title>Bridge2Geo: Wie man Geodaten ohne Karte nutzt</title>
		<link>http://www.geobusiness-region.de/2008/12/bridge2geo-wie-man-geodaten-ohne-karte-nutzt/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 13:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welche Möglichkeiten Geodaten im Bereich Energieversorgung und Sicherheit bieten, stand im Mittelpunkt eines Workshops des Bride2Geo-Projektes und der ChemSite-Initiative mit rund 80 Teilnehmern Ende November im Chemiepark Marl. Deutlich wurde, dass in industriellen Prozessen und Großanlagen traditionelle kartographische Daten weniger gefragt sind. Nutzen entfalten hingegen Anwendungen, die Positionsdaten in Echtzeit mit zahlreichen Sensordaten verknüpfen können.


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_441" class="wp-caption alignleft" style="width: 580px"><a href="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2008/12/DSC03061-e1262961735775.jpg"><img class="size-full wp-image-441" title="DSC03061" src="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2008/12/DSC03061-e1262961735775.jpg" alt="" width="570" height="319" /></a><p class="wp-caption-text">Interessierte Zuhörer verfolgten die Themen von Bridge2Geo im Chemiepark Marl</p></div>
<p>Welche Möglichkeiten Geodaten im Bereich Energieversorgung und Sicherheit bieten, stand im Mittelpunkt eines Workshops des Bride2Geo-Projektes und der <a href="http://www.chemsite.de/" target="_blank">ChemSite-Initiative</a> mit rund 80 Teilnehmern Ende November im Chemiepark Marl. Deutlich wurde, dass in industriellen Prozessen und Großanlagen traditionelle kartographische Daten weniger gefragt sind. Nutzen im Werkschutz, bei Sicherheitsfragen oder in logistischen Prozessen entfalten hingegen Anwendungen, die Positionsdaten in Echtzeit mit zahlreichen Sensordaten verknüpfen können. Bei großräumigen Planungsvorhaben behalten Karten allerdings ihren Wert und können durch neue Erfassungstechniken mit georeferenzierten Schrägluftbildern anschaulich ergänzt werden.</p>
<p>Rolf Beyer von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises stellte gemeinsam mit Markus Biberacher vom Salzburger Institut iSpace der Reserach Studio Austria – eine der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft vergleichbare außeruniversitäre Forschungseinrichtung -  zum Auftakt im Feierabendhaus des Chemieparks Marl das Thema nachhaltige Energieversorgung in den Mittelpunkt. Präsentiert wurden Methoden und Ergebnisse einer Energiestudie, die iSpace im Auftrag des Rhein-Sieg Kreises durchgeführt hat.</p>
<p>Die grundsätzliche Erkenntnis: Das Potenzial an regenerativen Energien des Landkreises und der Stadt Bonn würde theoretisch ausreichen, den Energiebedarf des Untersuchungsgebietes vollständig zu decken. Praktisch ist es allerdings zum einen kaum möglich, das komplette Potenzial wirklich zu nutzen, zum zweiten gibt es in einer kleinräumigen Betrachtung Räume mit hohem Potenzial und wenig Bedarf und umgekehrt in Ballungsräumen und industriellen Zentren eine Energienachfrage, die das örtliche Potenzial mehrfach übersteigt.</p>
<p>Dies auch so gut wie möglich zu quantifizieren war der Kern der Untersuchung. Dazu wurden zahlreiche geographische Fachdaten beispielsweise des Geologischen Dienstes des Landes NRW und des statistischen Landesamtes auf einem 250 Meter-Raster des Landkreises kombiniert, ausgewertet und gleichzeitig in diesem Raster die Daten zur Energienachfrage dargestellt. Beyer betonte, mit dem Ergebnis könne man zwar keine exakten Aussagen über das Potenzial beispielsweise eines einzelnen Hausdaches hinsichtlich der Solarenergie oder zur Erdwärme unter einem Grundstück machen. „Aber um schnell herauszufinden, ob sich weitere Untersuchungen vor Ort überhaupt lohnen, reicht es aus.“ Für dieses Ergebnis wurden an keiner Stelle aufwändig neue Daten erfasst, sondern lediglich vorhanden Datenbestände zusammen geführt. Ausführlich sind die Ergebnisse der Studie für jedermann unter <a href="http://www.energieregion-rhein-sieg.de/" target="_blank">www.energieregion-rhein-sieg.de</a> einzusehen.</p>
<p>Breiten Raum nahm auch das Themenfeld „Echtzeit-Geodaten“ ein, das Dirk Schmidt von der Firma <a href="http://www.geodan.de/" target="_blank">Geodan</a> aus Salzburg präsentierte. Nur ein Beispiel: Personen und ihre Positionen werden auf einem Werksgelände fortlaufend überwacht, um unbefugte Zutritte in gesperrte oder gefährliche  Bereiche zu verhindern oder um bei Evakuierungen sofort den Überblick über fehlende Personen zu erhalten.</p>
<p>Möglich sind solche Anwendungsszenarien, wenn mobile Sensor- und Positionierungstechnologien eine enge Verbindung eingehen, dabei einen durchgehenden Datenfluss erzeugen, der in einem Monitoringsystem ausgewertet wird und bei zuvor definierten Ereignissen automatisch eine Meldung auslöst.</p>
<p>Dabei sind moderne Erfassungssysteme nicht wählerisch: Positionsdaten können Satelliten, Mobilfunktechnologien oder eigens aufgebaute Infrarot- und RFID-Infrastrukturen liefern. Wichtiger als die Visualisierung solcher Echtzeit-Geodaten ist ihre Integration in die jeweiligen IT-Systeme und technischen Prozesse. „Das haben wir als Geographen erst lernen müssen“, gestand Schmidt vor dem Auditorium.</p>
<p>Einen ganz anderen Aspekt zeigte Peter Riegger von der Bonner Firma <a href="http://www.bt-gis.de/" target="_blank">BT-GIS</a> mit seiner Präsentation von Schrägluftbildern. Er machte vor allem deutlich, welche Entwicklung traditionellen Aufnahmen aus der Vogelperspektive genommen haben. Waren sie früher häufig alleinstehende Einzelbilder, aufgenommen zu genau definierten Präsentationszwecken mit vorgegebener Blickrichtung, existieren heute Aufnahmetechniken von Mehrfach- und Panoramakameras, die flächendeckende Bilderfassungen aus vier Blickwinkeln erlauben. Diese Bilddaten lassen sich durch Mittelpunktkoordinaten georeferenzieren und damit problemlos in Informationssysteme einbinden. Schrägluftbilder sind damit auf dem Weg zu einem standardisierten Bildmedium, das eine Karte mit zahlreichen zusätzlichen Informationen anreichert.</p>
<p>Abgerundet wurde der Nachmittag schließlich durch einen Beitrag von Professor Thomas Blaschke vom <a href="http://www.zgis.at/" target="_blank">Zentrum für Geoinformatik</a> der Universität Salzburg. Er versuchte den Anwesenden einen Überblick über das EU-Programm GMES zu geben, ein umfassendes Vorhaben, das darauf abzielt, aus Daten der Fernerkundung, wie auch aus erdgebundenen Sensordaten, standardisierte und internetbasierte Geodatendienste beispielsweise mit Informationen zur Landnutzung zu entwickeln.</p>
<div id="attachment_440" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2008/12/B250278_filtered.jpg"><img class="size-medium wp-image-440 " title="B250278_filtered" src="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2008/12/B250278_filtered-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Die Referenten von Bridge2Geo</p></div>
<p>Insgesamt betonte Blaschke die Bedeutung von Standards und in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Open Geospatial Consortiums (OGC) als wichtigsten Abstimmungsgremium für Geodatenstandards. Der Wissenschaftler machte dabei die Grundproblematik aller Standardisierungsbemühungen deutlich: Grundsätzlich ließen sich für Anwendungen von Geodaten unabhängig von Standards, einfache und individuelle Lösungen entwickeln. Standards seien nicht selten sogar Nachzügler, mit denen Prozesse nochmal definiert werden, für die einzelne Anbieter bereits ihre Lösungen gefunden haben. Aber diese individuellen Lösungen stellten häufig Inseln dar, an denen künftige Innovationen vorbeiziehen. Diese einmal gewählte Insel wieder zu verlassen, bedeute einen ungleich höheren Aufwand, als von Beginn an Standards zu berücksichtigen oder sie dort, wo sie fehlen, in scheinbar komplizierten Abstimmungsprozessen international zu definieren.</p>
<p>Mit dem Workshop im Chemiepark Mark ist Bridge2Geo seinem selbst gesteckten Ziel näher gekommen, der Geoinformationswirtschaft eine Brücke in potenzielle Anwenderbranchen wie zum Beispiel Handel, Gesundheitswesen, Tourismus und Industrie zu bauen. Das Vorhaben basiert auf einer grenzüberschreitenden Kooperation zwischen der Geoinitiative der Region Bonn und dem GIS-Cluster Salzburg.</p>
<p>Unternehmen, Gebietskörperschaften und Forschungseinrichtungen der beiden Regionen wollen gegenseitig von ihren jeweiligen Erfahrungen und ihrem Know-how profitieren, um den Nutzen von Geodaten in ausgewählten Anwendungsfeldern bekannter zu machen. In diesem Sinne agiert das Forschungsprojekt Bridge2Geo nach außen als europäischer Expertenpool für das Themenfeld Geoinformation.</p>
<p>Finanziert wird Bridge2Geo bis Ende 2009 mit rund 650.000 Euro aus Mitteln des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU im Rahmen des Förderbereichs „Regions of Knowledge“.</p>


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