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	<title>Geobusiness Region Bonn &#187; GDI</title>
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	<description>Die Geobranche in Bonn und im Rhein-Sieg Kreis</description>
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		<title>Zentrale Bausteine für die GDI-DE kommen aus Bonn</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 10:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[GDI]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Auftrag des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG) - das Foto zeigt den Sitz der Bundesbehörde in der Frankfurter Villa Mumm -  ist die WhereGroup zur Zeit mit der Implementierung zweier Komponenten für den Aufbau der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) beschäftigt. Dies ist zum einen der Geodatenkatalog-DE als zentraler Katalog auch für die europäische Geodateninfratstruktur INSPIRE. Zum zweiten geht es um neue „virtuelle Kartendienste“ im Geoportal.Bund, die sich aus vorhandenen Geodatendiensten speisen und diese integriert darstellen.
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<li><a href='http://www.geobusiness-region.de/2008/05/radwander-tourenplaner-fur-rheinland-pfalz/' rel='bookmark' title='Radwander-Tourenplaner für Rheinland Pfalz'>Radwander-Tourenplaner für Rheinland Pfalz</a></li>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<div id="attachment_896" class="wp-caption alignleft" style="width: 346px"><a href="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2011/05/bkg_villa.jpg"><img class="size-full wp-image-896   " title="bkg_villa" src="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2011/05/bkg_villa.jpg" alt="" width="336" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Villa Mumm in Frankfurt (Foto: melkom/CC BY-SA 3.0)</p></div>
<p>Im Auftrag des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (<a href="http://www.bkg.bund.de">BKG</a>) &#8211; das Foto zeigt den Sitz der Bundesbehörde in der Frankfurter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Mumm">Villa Mumm</a> -  ist die <a href="http://www.wheregroup.com">WhereGroup</a> zur Zeit mit der Implementierung zweier Komponenten für den Aufbau der Geodateninfrastruktur Deutschland (<a href="http://www.gdi-de.org/">GDI-DE</a>) beschäftigt. Dies ist zum einen der Geodatenkatalog-DE als zentraler Katalog auch für die europäische Geodateninfratstruktur INSPIRE.  Zum zweiten geht es um neue „virtuelle Kartendienste“ im <a href="http://geoportal.bkg.bund.de">Geoportal.Bund</a>, die sich aus vorhandenen Geodatendiensten speisen und diese integriert darstellen.</p>
<p>Mit dem Geodatenkatalog-DE soll es einen zentralen Dienst geben, der Katalogdienste von Kommunen und den Bundesländern beziehungsweise deren Daten zusammenführt und Recherchen erlaubt. Damit wird es jedem Interessenten möglich sein, sich über sämtliche in Deutschland vorhandenen Geodatenbestände zu informieren und – soweit vorhanden &#8211; direkt zu den entsprechenden Datendiensten weiter geleitet zu werden. Für die ersten drei Jahre wird von etwa 50 Katalogdiensten und rund 300.000 Metadatensätzen ausgegangen. Zur Zeit stehen im System rund 70.000 Metadatensätze aus ca. 20 Diensten zur Verfügung. Geodatenkatalog-DE umfasst daher Software, damit das BKG Metadaten zusammenführen und konsolidieren kann, also zum Beispiel Mehrfacheinträge bereinigen.</p>
<p>Darüberhinaus kann die Software Metadaten auch automatisch an andere Informationssysteme weiterreichen. Den Anwendern werden daher neben den  notwendigen Recherchewerkzeuge auch ein INSPIRE-konformer Metadateneditor geliefert. Dies wird MeTaDor sein, mit dem sich weitere Metadaten erfassen lassen und der direkt in <a href="http://www.mapbender.org">Mapbender</a> integrierte ist. Mapbender selbst ist das von der Bonner WhereGroup maßgeblich gepflegte umfangreiche Open Source Softwarepaket, mit dem sich webbasierte Geoportallösungen und vielfältige Kartendienste verwirklichen lassen.</p>
<p>Die zweite wichtige Baustelle: Die WhereGroup arbeitet daran, die Karten- und Datendienste aus verschiedenen Ämtern im Geoportal.Bund zu integrieren. Zahlreiche Daten wie etwa Schutzgebiete werden zwar als Kartendienst (WMS) von den zuständigen Behörden der Landesverwaltungen zur Verfügung gestellt. Ein Anwender, der deutschlandweite Informationen benötigt, ist allerdings gezwungen 10 bis 20 einzelne Dienste mit unterschiedlichem Styling, abweichenden Maßstabsbereichen und gegebenenfalls uneinheitlichen Nutzungs- und Zugriffsbedingungen zu verwalten. Der von der Wheregroup derzeit zu entwickelnde Mapserver wird es daher ermöglichen, verschiedene Dienste zu konfigurieren und zu einem neuen und einheitlichen „virtuellen“ Kartendienst zusammenzufassen.</p>
<p>Umgesetzt wird dies mit dem ebenfalls als Open Source Software lizenzierten <a href="http://mapproxy.org/">MapProxy</a>, den das Oldenburger Unternehmen <a href="http://omniscale.de/">Omniscale</a> entwickelt hat. Der MapProxy beschleunigt bislang Kartendienste, weil er zwischen Kartenserver und Anwender sitzt und bereits getätigte Karten-Abfragen speichert, die dann bei erneuten Aufrufen direkt angezeigt werden können. Omniscale hat den Mapproxy im Auftrag der WhereGroup nun so erweitert, dass auch die Anforderungen des BKG hinsichtlich neuer „virtueller Kartendienste“ auf der Basis bereits existierender Dienste erfüllt werden. Die Konfiguration der virtuellen Kartendienste des MapProxy soll nach Planungen der WhereGroup mittels eines graphischen Userinterfaces (GUI) vorgenommen werden, das wiederum Teil der Mapbender-Software ist.</p>
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		<title>OGC tagte in Bonn mit GIS-Experten aus aller Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 07:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vereinte Nationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund 200 Teilnehmer aus aller Welt kamen vom 28. Februar bis 4. März 2011 in Bonn zum Treffen des Technischen- sowie des Planungskomitees des Open Geospatial Consortiums (OGC) zusammen. Tagungsort war der UN-Campus im ehemaligen Regierungsviertel. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) war offizieller Gastgeber, unterstützt von dem in Bonn ansässigen Büro der UN-Plattform for „Space Based Information for Disaster Management and Emergency Response“ (UN-SPIDER).
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<div id="attachment_872" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2011/05/ogc_meeting.jpg"><img class="size-medium wp-image-872" title="ogc_meeting" src="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2011/05/ogc_meeting-300x300.jpg" alt="" width="270" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Der UN-Campus im  ehemaligen Regierungsviertel in Bonn war Tagungsort des OGC-Meetings. Foto: Stadt Bonn</p></div>
<p>Rund 200 Teilnehmer aus aller Welt kamen vom 28. Februar bis 4. März 2011 in Bonn zum Treffen des Technischen- sowie des Planungskomitees des Open Geospatial Consortiums (<a title="Open Geospatial Consortium" href="http://www.opengeospatial.com" target="_blank">OGC</a>) zusammen. Tagungsort war der UN-Campus im ehemaligen Regierungsviertel. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (<a title="Umweltprogramm der Vereinten Nationen" href="http://www.unep.org/" target="_blank">UNEP</a>) war offizieller Gastgeber, unterstützt von dem in Bonn ansässigen Büro der UN-Plattform for „Space Based Information for Disaster Management and Emergency Response“ (<a title="United Nations Platform for Space-based Information for Disaster Management and Emergency Response" href="http://www.un-spider.org/" target="_blank">UN-SPIDER</a>).</p>
<p>Auf der Tagesordnung der wichtigsten Standardisierungsorganisation in der Geoinformation – die unter anderem ihrerseits Mitglied des World Wide Web Consortiums (<a title="World Wide Web Consortium" href="http://www.w3.org/" target="_blank">W3C</a>) – standen Diskussionen über zahlreiche technische Spezifikationen für den Datenaustausch, die sich derzeit in verschiedenen Stadien der Entwicklung und Abstimmung befinden. Dabei geht es zum Beispiel um Sensordaten aus der Fernerkundung, hydrographsiche Daten aus dem Wasserbau oder den Standard für eine georeferenzierte SMS-Nachricht (GeoSMS). In zahlreichen parallelen Arbeitsgruppen haben die Experten in Bonn in ihrem jeweiligen Aufgabengebiet dazu Vereinbarungen getroffen und die weiteren Fahrpläne für neue Spezifikationen abgestimmt.</p>
<p>Das OGC arbeitet seit seiner Gründung 1994 daran, den technischen Umgang mit Geodaten durch allgemeingültige Standards zu vereinfachen und vor allem den automatisierten Austausch von Daten über unterschiedliche Systemlösungen hinweg zu harmonisieren. Die Entwicklung der dazu notwendigen offenen Standards beruht auf frei verfügbaren Spezifikationen, die von abstrakten Beschreibungen des Aufbaus, der Komponenten und der Funktionsweise eines dienstebasierten GIS im Sinne des OGC bis hin zu detaillierten Spezifikationen der Implementierung der Dienste reichen. Hierbei wird jedoch nicht die konkrete Umsetzung der Software vorgeschrieben, sondern die verschiedenen Schnittstellen eines Dienstes sowie dessen Eigenschaften und Verhalten festgelegt. Der Weg zu diesen Spezifikationen läuft über einen langen Diskussionsprozess im OGC, dessen Ergebnis schließlich in einer „Spezifikation“ resultiert. Mitglieder des OGC sind Unternehmen, Universitäten und Behörden.</p>
<p>Aus der Region Bonn stammen die meisten deutschen Firmen, die im OGC engagiert sind, darunter <a title="CPA Systems GmbH" href="http://www.cpa-systems.de/" target="_blank">CPA Systems</a> aus Siegburg, <a title="Interactive Instruments GmbH" href="http://www.interactive-instruments.de" target="_blank">Interactive Instruments</a>, <a title="Metaspatial" href="http://metaspatial.net/" target="_blank">Metaspatial</a> sowie <a title="lat/lon Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH" href="http://www.lat-lon.de/" target="_blank">lat/lon</a>, die allesamt auch als offizielle Sponsoren des Meetings auftraten. lat/lon ist als einziges deutsches Unternehmen zudem Principal Member des OGC und bestimmt damit über die Gesamtausrichtung der Organisation mit. Weitere Principal Member sind zum Beispiel Google, Oracle und EADS Astrium. Die nächsten Treffen der im OGC engagierten technischen Experten aus aller Welt finden im Juni in Taiwan und im September in Boulder im US-Bundesstaat Colorado statt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Geobusiness-Events: Drei mal geballte Information</title>
		<link>http://www.geobusiness-region.de/2010/11/geobusiness-events-drei-mal-geballte-information/</link>
		<comments>http://www.geobusiness-region.de/2010/11/geobusiness-events-drei-mal-geballte-information/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 08:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ziegenhagen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit gleich drei ganztägigen und jeweils für die Besucher kostenfreien Fachkonferenzen und Infoveranstaltungen im November und Dezember geht es in der Geobusiness Region Bonn aufs Jahresende zu. Der deegree day noch im November bildet den Auftakt, gefolgt vom Info-Event Geomarketing bei dem erstmals die Deutsche Post - das Bild zeigt den Veranstaltungsort Post-Tower in Bonn -  und Microsoft als Veranstalter in diesem Bereich aktiv werden, bevor die dritte Where2B-Konferenz der Wheregroup Mitte Dezember den Abschluss markiert.



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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit gleich drei ganztägigen und jeweils für die Besucher kostenfreien Fachkonferenzen und Infoveranstaltungen im November und Dezember geht es in der Geobusiness Region Bonn aufs Jahresende zu. Den Auftakt macht am 16. und 17. November der alljährliche <a href="http://deegreeday.deegree.org/" target="_blank">deegree-day</a> zu dem auch jetzt noch kurzfristige Anmeldungen möglich sind. Deegree ist ein Open Source Java-Framework für die Verwaltung sowie Darstellung geographischer Daten. Die Software ist ein  gemeinsames Projekt der Firma <a href="http://www.latlon.de">lat/lon</a> und des <a href="http://www.geographie.uni-bonn.de/" target="_blank">Geographischen Instituts  der Universität Bonn</a> und kann in diesem Jahr das 10. Jahr ihrer Existenz feiern. Dementsprechend stehen auf dem Konferenzprogramm Rückblicke auf die Erfahrungen im praktischen Einsatz, aber natürlich auch der Ausblick zu den aktuellen und künftigen Möglichkeiten von deegree. Die Veranstaltung besteht aus dem kostenfreien ersten Tag mit Vorträgen und Präsentationen und der Möglichkeit, am zweiten Tag in intensiven kostenpflichtigen Workshops die Themen Europäische Geodateninfrastrukturen (INSPIRE) in englischer Sprache oder zeitlich parallel in deutscher Sprache den interoberablen Austausch von kommunalen und regionalen Planungsdaten mittels Xplanung zu erarbeiten. Der deegree day findet im <a href="http://www.uniclub-bonn.de/" target="_blank">Uniclub</a> statt.</p>
<p>Am 14. Dezember laden ebenfalls kostenfrei die Deutsche Post und Microsoft zum <a href="https://msevents.microsoft.com/CUI/EventDetail.aspx?EventID=1032463988&amp;Culture=de-DE" target="_blank">Info-Event Geomarketing</a> in den Post-Tower am Bonner Rheinufer ein. Im Mittelpunkt stehen daher erwartungsgemäß die professionellen Einsatzmöglichkeiten von Bing Maps. &#8220;Erfahren Sie, wie Ihr Unternehmen Technologien, die auf der intelligenten  Verknüpfung von Karten und Daten basieren, Gewinn bringend einsetzen kann&#8221;, heißt es dazu in der Ankündigung von Microsoft. Neben den Veranstaltern liefern auch die Unternehmen <a href="http://www.intergraph.de">Intergraph</a>, <a href="http://www.borchert-geo.de/" target="_blank">Borchert GeoInfo</a>, <a href="http://www.cfgi.de">CFGI</a>, <a href="http://corporate.navteq.com/deutsch/index.html" target="_blank">Navteq</a> und <a href="http://www.standortanalyse.biz/" target="_blank">gb consite</a> Beiträge zum Thema Geomarketing.</p>
<p>Zwei Tage später am 16. Dezember schließt die von der Bonner Wheregroup regelmäßig zum Jahresende veranstaltete <a href="http://www.where2b-conference.com/konferenz_2010" target="_blank">Where2B-Konferenz</a> die kleine Event-Serie. ALKIS, PostNAS, INSPIRE, Metadaten, Freie Geodaten und OpenSource-Software lauten die Sichworte zu diesem Treffen von Experten und Anwendern. Die Konferenz will dazu Entscheider des Geo-IT Bereichs aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Verwaltung zusammenbringen. &#8220;Die Auswahl der Referenten aus den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung und  Wissenschaft garantiert eine ausgewogene Betrachtung der Themenkomplexe  aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln&#8221;, formuliert die <a href="http://www.wheregroup.com" target="_blank">Wheregroup</a> ihren Anspruch. Konkret stammen die Experten bei dieser dritten Auflage der Konferenz vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, arbeiten bei Kommunalen Rechenzentren sowie Landesämtern. Die Anwenderseite vertritt unter anderem der Deutsche Wanderverband. Die Keynote von Elmar Geese, dem Vorsitzenden des Linuxverbandes, untersucht, wie IT-Innovationen unseren beruflichen und privaten Alltag verändert haben. Auch die Where2B-Konferenz ist kostenfrei und findet in den Räumlichkeiten des  Uniclubs statt.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die Mitarbeit im OGC muss gewollt sein&#8221;</title>
		<link>http://www.geobusiness-region.de/2010/10/die-mitarbeit-im-ogc-muss-gewollt-sein/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 15:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ziegenhagen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[OGC]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gut einem halben Jahr ist das Bonner Unternehmen lat/lon eines von weltweit nur 15 so genannten Principal Members des Open Geospatial Consortiums (OGC), die maßgeblich die Strategie der Standardisierungsorganisation beeinflussen. Es ist zugleich das einzige deutsche und das kleinste Mitglied in diesem exklusiven Kreis. Mit Christian Kiehle von lat/lon sprachen wir über Vorteile kleiner Unternehmen, Kritik an zu allgemeinen Spezifikationen und die künftige Entwicklung des OGC. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_825" class="wp-caption alignleft" style="width: 298px"><a href="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2010/10/ogs_interview.jpg"><img class="size-full wp-image-825 " style="margin: 3px 4px;" title="ogs_interview" src="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2010/10/ogs_interview.jpg" alt="" width="288" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Christian Kiehle von lat/lon</p></div>
<p><strong>Seit gut einem halben Jahr ist das Bonner Unternehmen<a href="http://www.latlon.de" target="_blank"> lat/lon</a> eines von weltweit nur 15 so genannten Principal Members des <a href="http://www.opengeospatial.com" target="_blank">Open Geospatial Consortiums</a> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Geospatial_Consortium" target="_blank">OGC</a>), die maßgeblich die Strategie der Standardisierungsorganisation beeinflussen. Es ist zugleich das einzige deutsche und das kleinste Mitglied in diesem exklusiven Kreis. Mit Christian Kiehle von lat/lon sprachen wir über Vorteile kleiner Unternehmen, Kritik an zu allgemeinen Spezifikationen und die künftige Entwicklung des OGC. </strong></p>
<p><em><strong>Als  Principal Member des OGC spielt lat/lon zumindest innerhalb dieser Organisation jetzt in der gleichen Liga wie zum Beispiel <a href="http://www.esri-germany.de" target="_blank">ESRI</a>, <a href="http://www.intergraph.de">Intergraph</a>, <a href="http://www.oracle.de">Oracle</a> oder Google. Wie fühlt sich das an?</strong></em></p>
<p><em><strong><br />
</strong></em></p>
<p>Über Gefühle habe ich mir in diesem Zusammenhang ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Wir sind ja als Principal Member erst relativ kurz dabei und haben die sich daraus ergebenden formalen Stimmrechte im Planning Committee bislang noch gar nicht ausüben können. Wir versprechen uns von dem neuen Status aber in jedem Fall eine nach außen bessere Sichtbarkeit unseres ja schon längeren Engagements in den OGC Prozessen, speziell in der <a href="http://cite.opengeospatial.org/" target="_blank">Compliance &amp; Interoperability Testing &amp; Evaluation Initiative</a> (CITE).</p>
<p><em><strong>Ein Mitgliedschaft beim OGC bedeute für ein Unternehmen immer ein gewisses Investment. Die Principal Membership schlägt bereits formal mit 55.000 Dollar zu Buche. Geben sie soviel Geld allein für diesen werblichen Effekt innerhalb einer kleinen, ohnhin schon sehr informierten Community aus?</strong></em></p>
<p>Unser Status fußt auf einer speziellen Vereinbarung mit dem OGC, für das wir erhebliche Dienstleistungen erbringen. Dazu muss man wissen, dass das Konsortium als solches sehr schlank organisiert ist. Es gibt keine 20 festen Mitarbeiter für die weltweiten Aktivitäten mit über 400 Mitgliedern. Als lat/lon betreuen wir deshalb schon länger gewissermaßen im Namen des OGC das bereits erwähnte Compliance Programm CITE, insbesondere die Test-Engines für die  Zertifizierung von Software als standardkonform mit den Spezifikation des OGC. Dafür hat das Konsortium selbst ja gar keine Ressourcen. Das betrifft sowohl den Web-Map-, wie auch den Web-Feature-Service sowie den Web Coverage Service. Im Gegenzug für diese aus Sicht des OGC wichtige Arbeit wurde uns dann der Status der Principal Membership vorgeschlagen.</p>
<p><em><strong>Aber was bringt Ihnen das als Unternehmen?</strong></em></p>
<p>Für uns als Software-Entwickler ist das Wissen um diese Zertifizierungsprozesse natürlich ein erheblicher Knowhow-Gewinn. Als Open Source Anbieter stehen bei uns zudem die Dienstleistungen im Mittelpunkt des Geschäftsmodells. Wir leben also sehr stark von unserer Kompetenz in Sachen OGC-Konformität und Interoperabilität. Und beides wird in vielen Ausschreibungen vor dem Hintergrund der GDI- und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/INSPIRE" target="_blank">INSPIRE</a>-Prozesse zunehmend gefordert.</p>
<p><em><strong>Wird OGC-Konformität in Ausschreibungen nicht häufig einfach sehr allgemein und als eher formale Bedingung genannt? Das zumeist angestrebte Ziel eines reibungslosen Datenaustausches kann man ja auch ohne Spezifikationen innerhalb einer breit eingeführten proprietären Software-Plattform erreichen.</strong></em></p>
<p>Ja, aber wie sie sagen: Nur innerhalb der jeweils gewählten Softwareplattform. Dass reicht eben in vielen Fällen nicht mehr aus. Und mit Blick auf INSPIRE und den darin formulierten Vorgaben, Daten interoperabel zur Verfügung stellen, schon gar nicht. Richtig ist allerdings, dass in den entsprechenden Pflichtenheften das Wörtchen „OGC-konform“ tatsächlich häufig relativ global verwendet wird, ohne näher zu beschreiben, was man eigentlich konkret erreichen will, welche Daten wie und mit wem über welche Kanäle ausgetauscht werden sollen. Aber das spricht ja eher für die Notwendigkeit, diese Fragen als Softwareanbieter und Berater mit einem vertieften Knowhow anzugehen. Gerade wenn es darum geht aufzuzeigen, was die Standards heute leisten können und was nicht.</p>
<p><em><strong>Da berühren Sie einen wichtigen Punkt. Es gibt ja auch Kritik an der Arbeit des OGC dahingehend, dass die Standards nicht ausreichen und in ihrer konkreten Implementierung viele Detailfragen entstehen, zu denen es dann gar keine Vorgaben gibt. Ein Beispiel wäre der Web Feature Service, der in seiner jetzigen Form nicht so ad-hoc abgerufen werden kann, wie ein WMS.</strong></em></p>
<p>Sie müssen den Entstehungsprozess der OGC-Spezifikationen ins Kalkül ziehen. Das gesamte Verfahren beruht auf Freiwilligkeit, aktiver Mitarbeit der Mitglieder und am Ende einem Konsens der Beteiligten in den jeweiligen Standard Workings Groups. Dabei ist übrigens jedes Mitglied völlig gleichwertig. Das heißt, ein OGC-Standard ist zwar nicht zwingend der kleinste gemeinsame Nenner, aber immer ein gemeinsamer Nenner. Deswegen sind die Spezifikation an der ein oder anderen Stelle manchmal etwas weicher formuliert und sie lassen Interpretationsspielraum. Andererseits kann das ja auch eine Stärke sein. Der breite generische Ansatz des von Ihnen genannten WFS lässt es eben auch zu, damit viele fachliche begründete Communities zu bedienen, die den Service um ihre fachlichen Schemata ergänzen.</p>
<p><em><strong>Das bedeutet in vielen Projekten eine Mehrarbeit, die dem Kunden zu erläutern ist, der zuvor davon ausgegangen ist, mit der verlangten OGC-Konformität und der Berücksichtigung der Spezifikationen seien alle Probleme gelöst.</strong></em></p>
<p>Das ist so und das macht zugegebenermaßen auch nicht jeder Kunde mit. Umso mehr ist wieder das Knowhow des Dienstleisters gefragt, um dem Kunden diese Fragen so transparent und ausführlich wie möglich zu erläutern. Dass es keine Lösung ist, für jede fachliche Anforderung eine eigene Spezifikation zu kreieren ist am Ende aber eigentlich immer gut vermittelbar. Die Standards sollen eine gemeinsame Basis definieren. Auf dieser Grundlage können dann in intelligenter Kombination mit anderen, ebenfalls generischen und offenen Bausteinen wie etwa GML die meisten Anforderungen gelöst werden.</p>
<p><em><strong>Der von ihnen eben geschilderte Konsensprozess in der OGC dürfte auch einiges an Zeit kosten. Sind kleine Unternehmen wie lat/lon deswegen nicht eher die Ausnahme, wenn es um die wirklich aktive Mitarbeit in den OGC-Prozessen geht, weil diese Firmen neben dem Tagesgeschäft gar nicht die entsprechenden Ressourcen für dieser Arbeit zur Verfügung haben?</strong></em></p>
<p>Die Mitarbeit im OGC muss wirklich gewollt sein. Das ist richtig. Je nachdem wie ernst man das nimmt, kann dies dazu führen, dafür einen oder sogar mehrere Mitarbeiter freizustellen oder sogar allein dafür zusätzlich anzustellen. Aber ich bin davon überzeugt, dass sich so ein langfristiges Engagement etwa durch Einblicke in den künftigen Technologiebedarf auszahlt. Und man kann die Entwicklung der Spezifikationen aktiv gestalten und sich erhebliche Knowhow-Vorsprünge sichern. Dabei haben kleine Unternehmen meines erachtens sogar einen Vorteil: Sie können die in den OGC-Prozessen diskutierten Konzepte meist viel schneller und agiler adaptieren, testen und dadurch in ihrem Sinne beeinflussen als große Anbieter mit mächtigen Softwarelinien.</p>
<p><em><strong>Wie sieht denn der künftige Technologiebedarf aus?</strong> </em></p>
<p>Der Bedarf folgt den Anforderungen und entwickelt sich in Richtung einer noch stärkeren Öffnung des Themes Geoinformation in andere Themenfelder. Das heißt, wir beobachten in vielen Bereichen eine Integration von Geodaten, und das bedeutet auch, die Zahl der Berührungspunkte der Geoinformatik mit anderen Standards nimmt zu. Das OGC pflegt deshalb verstärkt die Zusammenarbeit mit anderen Standardisierungsorganisationen. Die bislang verabschiedeten Spezifikationen werden und müssen sich entsprechend weiter entwickeln. Man wird eher das Erreichte konsolidieren und für neue Anwendungsfelder anpassen, als einen neuen Standard nach dem anderen zu entwickeln. Diese Phase ist wohl abgeschlossen.</p>
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		<title>deegree wird OSGeo-Projekt</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 15:44:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Open Source-Projekt deegree hat den Inkubationsprozess der Open Source Geospatial Foundation (OSGeo) erfolgreich absolviert und wurde in die Liste der qualitätsgeprüften OSGeo-Projekte aufgenommen. Das vor allem von der Bonner lat/lon GmbH vorangetrieben Projekt erwartet daducrh eine gesteigerte Akzeptanz in der OPen Source Gemeinschaft. Davon werden auch die Nutzer profitieren. deegree ist ein Java-Framework, das die wichtigsten Bausteine für Geodateninfrastrukturen zur Verfügung stellt.
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<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><a href="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2010/03/osgeo.jpg"><img class="size-full wp-image-773 alignleft" style="margin-right: 3px;" title="osgeo" src="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2010/03/osgeo.jpg" alt="" width="185" height="409" /></a>Das Open Source-Projekt deegree hat den Inkubationsprozess der Open Source Geospatial Foundation (OSGeo) erfolgreich absolviert und wurde in die Liste der qualitätsgeprüften OSGeo-Projekte aufgenommen. Das hat der OSGeo-Vorstand in seiner Sitzung vom 4.2.2010 auf Vorschlag des Inkubationskomitees beschlossen.</p>
<p>&#8220;Die Aufnahme von deegree in die Riege der OSGeo-Projekte ist eine sehr gute Nachricht. deegree gehört zu den ältesten und umfangreichsten OGC- und ISO-Standards implementierenden Open Source-Frameworks. Dadurch wird die OSGeo-Community nachhaltig gestärkt&#8221;, freut sich Klaus Greve, Mitglied des deegree-Projektsteuerungsteams.</p>
<p>deegree ist ein Java-Framework, das die wichtigsten Bausteine für Geodateninfrastrukturen zur Verfügung stellt. Bereits seit der Gründung des Projekts, das im Jahr 2000 noch unter dem Namen JaGo startete, stehen Universität Bonn und lat/lon GmbH für die Entwicklung und Verfügbarkeit des Software-Pakets unter einer Open Source-Lizenz. Seine gesamte Architektur ist an den Standards von Open Geospatial Consortium (OGC) und ISO/TC 211 ausgerichtet. Inzwischen ist deegree eine der umfangreichsten Implementierungen dieser Standards und verbreitete Software. Es ist eine starke Anwendergemeinschaft entstanden, die auf dem alljährlichen deegree day zusammenkommt sowie über Standard-Werkzeuge wie Mailing-Listen, Bug-Tracker und Wiki kommuniziert.</p>
<p>Ein weiterer Schritt zu mehr Transparenz und dokumentierter Qualität wurde Mitte 2008 gemacht, als der Inkubationsprozess der OSGeo begonnen wurde. Durch die Inkubation werden Open Source-Projekte in vollwertige OSGeo-Projekte überführt, wobei wichtige Qualitätssicherungsschritte nachgewiesen werden müssen. Dazu gehören eine transparente Organisationsstruktur, bestehend aus technischer Leitung und strategischem Management, Richtlinien zur Mitwirkung am Projekt und eine Überprüfung der gesamten Code-Basis hinsichtlich des Copyright. Die Ergebnisse des Inkubationsprozesses sind im OSGeo-Wiki dokumentiert.</p>
<p>Markus Schneider als Vertreter der technischen Projektleitung erläutert die Bedeutung des nun erreichten OSGeo-Status: &#8220;Wir freuen uns sehr diesen Meilenstein erreicht zu haben. Der Inkubationsprozess war durchaus anspruchsvoll und recht aufwendig, aber wir glauben, dass diese Bemühungen zu einer weiteren Öffnung des Entwicklungsprozesses und der Festigung der Projektstrukturen geführt hat. Und dies wiederum wird zu einer gesteigerten Akzeptanz von deegree in der Community führen und bei der Gewinnung von weiteren Mitwirkenden helfen. Für deegree-Nutzer bedeutet der OSGeo-Status, dass eine solide Projektbasis erreicht wurde, die eine langfristige Zukunft des Projekts garantiert.&#8221;</p>
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