10.11.2020
'Kontakte sind Geschenke für die Zukunft'

Das Mentoringprogramm der geobusiness region bonn läuft seit Januar 2020. Katrin Busch-Holfelder begleitet Studierende dabei als Business-Coach mit Präsenz- und Online-Workshops. Das Ziel: Innenschau betreiben und Außenwirkung trainieren. Wie das in Pandemiezeiten klappt und wie die Teilnehmer davon profitieren berichtet Katrin Busch-Holfelder im Interview.

27.10.2020
NEXIGA: Webinar zu E-Mobilität

Das Profil eines E-Fahrers lässt sich sehr gut abbilden und die Zielgruppe mit maßgeschneiderten Kampagnen zielgenau erreichen. Um die fahrzeuge mit der Ladeinfrastruktur auzustatten, braucht es feinräumliche Analysen. Das Webinar zum Thema bietet Nexiga am 3. und 5.11.2020.

26.10.2020
Kompetenztag Geomarketing 2020
 

Online-Kompetenztag Geomarketing „Mapping The Change“ am 12.11.2020 von 10 bis circa 16.30 Uhr
 als Live-Broadcast aus dem Digital Hub in Bonn. 
TEILNAHME IST KOSTENFREI!

9.10.2020
Where2B-Konferenz 2020

Am 10. Dezember findet die Where2B Konferenz 2020 statt. Wir laden Sie herzlich ein dabei zu sein und sich zu unterschiedlichen Themen im Bereich Open-Source-GIS zu informieren.

02.10.2020
Gemeinsam sieht man mehr

Universitäten Bonn und Köln und das Forschungszentrum Jülich gründen Center for Earth System Observation and Computational Analysis (CESOC)

CESOC Barbara Frommann Uni Bonn

Gemeinsam sieht man mehr (v.l.) Prof. Dr. Susanne Crewell, Prof. Dr. Astrid Kiendler-Scharr und Prof. Dr. Jürgen Kusche auf dem Nordturm des Uni-Hauptgebäudes in Bonn. Foto: Barbara Frommann/Uni Bonn

Die Universität Bonn, die Universität zu Köln und das Forschungszentrum Jülich haben ein gemeinsames Zentrum für Erdsystembeobachtung und rechnergestützte Analyse (Center for Earth System Observation and Computational Analysis, CESOC) gegründet. Dadurch entsteht im Rheinland ein international sichtbarer Schwerpunkt um das System Erde global zu beobachten, umfassend zu verstehen und Veränderungen vorherzusagen.

In Zeiten globaler Umweltveränderungen gilt es, das Wissen über die vielfältigen Prozesse des irdischen Klimasystems zu vertiefen. Eine präzise Beschreibung der Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Ozean, Eis, Boden, Vegetation und letztlich dem Menschen ist die Voraussetzung für bessere Wetter- und Klimamodelle. Hierbei spielt die Beobachtung der Erde eine zentrale Rolle, denn wer nicht umfassend beobachtet, kann auch keine präzisen Vorhersagen erstellen.

Hier setzt das Center for Earth Science Observations and Computational Analysis an. Es führt bedeutende Kernkompetenzen an den drei Standorten Bonn, Köln und Jülich enger zusammen. Vertreten sind die Meteorologie, Atmosphärenchemie, Hydrologie, Klimatologie und Paläoklimatologie, Bodenwissenschaften und oberflächennahe Geophysik, Pflanzen- und Agrarwissenschaften, Geodäsie, Fernerkundung, Geoinformatik sowie Mathematik, wissenschaftliches Rechnen und Informatik. Beteiligt sind die beiden Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultäten in Köln und Bonn sowie die Landwirtschaftliche Fakultät und zwei Transdisziplinäre Forschungsbereiche der Universität Bonn. Im Forschungszentrum Jülich sind Institute für Energie- und Klimaforschung, für Bio- und Geowissenschaften sowie das Jülich Supercomputing Center Teil des neuen Zentrums.

Die Rektoren der beiden Universitäten, die Dekane der beteiligten Fakultäten und der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich haben jetzt den Kooperationsvertrag unterzeichnet, der die Gründung des neuen CESOC besiegelt. Als Gründungsdirektoren wurden Prof. Dr. Jürgen Kusche von der Universität Bonn, Prof. Dr. Susanne Crewell von der Universität zu Köln und Prof. Dr. Astrid Kiendler-Scharr vom Forschungszentrum Jülich bestimmt. Die CESOC-Geschäftsstelle wird an der Universität Bonn eingerichtet.

Im CESOC sollen Forschungsansätze künftig transdisziplinär erfolgen, betont Gründungsdirektorin Prof. Crewell: "Um Wetter und Klima besser zu verstehen, müssen wir nicht nur die Atmosphäre, sondern alle angrenzenden Bereiche wie Boden, Pflanzen, Ozean betrachten und nachvollziehen, wie diesem im Wechselspiel mit der Atmosphäre stehen." Solche Vorgänge sind extrem komplex, und ihre Beschreibung mittels Computersimulation stellt eine große Herausforderung für die Wissenschaft dar, betont Prof. Kiendler-Scharr vom Forschungszentrum Jülich: "Um die vielfältig miteinander wechselwirkenden Prozesse beschreiben zu können, braucht es Mathematik, Informatik, 'Big Data', Optimierung, Datenanalyse, Künstliche Intelligenz und nicht zuletzt äußerst leistungsstarke Superrechner, wie sie bei uns in Jülich stehen. Fortschritte in der Rechnerentwicklung werden uns helfen, aktuelle Vereinfachungen und Parametrisierungen in den Modellen zu überwinden und die Möglichkeit eröffnen, Prozesse gemäß ihren grundlegenden physikalischen und chemischen Zusammenhängen zu simulieren."

Gründungsdirektor Prof. Kusche sagt: "Gemeinsam bilden unsere drei Standorte ein 'Super-Kompetenzzentrum' von internationaler Strahlkraft. Wir ergänzen uns in Forschung, Lehre und Entwicklung hervorragend. Auf dieser Basis sind wir ein attraktiver Partner für strategische Allianzen und gemeinsame Spitzenforschung." Dies gelte umso mehr für den Fall, dass Deutschland mit seiner Bewerbung für das Europäische Zentrum für Mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) erfolgreich ist, das dann seinen Sitz am Rhein nehmen würde. Staatsekretärin Frau Dr. Zieschang vom für die Bewerbung federführenden Ministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur erläutert dazu: "Mit den europäischen Programmen 'Copernicus' und 'digital Earth' wollen wir ein besseres Verständnis für unser Klimasystem erreichen. Dazu haben wir den Standort Bonn vorgeschlagen, da dort die benötigte hohe Fachexpertise vorhanden und die Lage in Europa ideal ist. Das gibt uns eine hervorragende Ausgangsposition für die Entscheidung der Mitgliedstaaten im Dezember 2020."

Das CESOC wirkt über die Metropolregion Rheinland hinaus, aber auch nach innen. So wird es exzellente Forschung und innovative Methoden ebenso fördern wie den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Umwelt- und Naturwissenschaften und verwandten Bereichen. Vorträge, Workshops und Tagungen sollen den Austausch beflügeln. Auch sind gemeinsamen Studiengänge der beiden beteiligten Universitäten geplant.

 

Kontakt:
Prof. Dr. Jürgen Kusche
Institut für Geodäsie und Geoinformation (IGG)
Universität Bonn
Tel. +49 228 73-2629
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Prof. Dr. Susanne Crewell
Institut für Geophysik und Meteorologie (IGM)
Universität zu Köln
Tel. +49 221 470-5286
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Prof. Dr. Astrid Kiendler-Scharr
Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-8)
Forschungszentrum Jülich
Tel. +49 2461 61-4185
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

23.09.2020
Nexiga kooperiert mit der realxdata GmbH
 

Führender Anbieter für Location Intelligence setzt im Immobilien- und Finanzsektor ab sofort auf Daten des KI-Spezialisten realxdata. Nexiga baut auf Smart Data im Mietpreissektor.

22.09.2020
Im Tandem zum Berufseinstieg

Im Januar 2020 sind 16 Tandems aus Mentorinnen, Mentoren und Mentees aus der Bonner Geo-IT-Branche an den Start gegangen, um gemeinsam zu lernen. Das Mentoringprogramm der geobusiness region bonn zielt unter anderem darauf ab, den Berufseinstieg in die Bonner Unternehmenslandschaft zu erleichtern.  Auch die Corona-Pandemie konnte den Drive der Tandems nicht stoppen. Ein Interview mit der Koordinatorin Katrin Böhnke.

22.09.2020
Treffen Sie die  VertiGIS  auf der INTERGEO   


Die Unternehmen der VertiGIS freuen sich, die internationale Geo-Community vom 13. bis 15. Oktober 2020 auf der INTERGEO 2020 Digital zu treffen. Seien Sie dabei!

16.09.2020
Weitere UNO-Einrichtung für Bonn

Die Vereinten Nationen haben Deutschland den Zuschlag erteilt, das geplante Exzellenzzentrum der Geodäsie (Global Geodetic Centre of Excellence - GGCE) auf dem UN Campus in der Bundesstadt Bonn einzurichten. Es soll Mitte 2021 eröffnen und mittelfristig 20 neue Arbeitsplätze am Standort schaffen.