31.08.2017
"Ich lerne, wie der Nachwuchs tickt"

Das Mentoringprogramm der Geo-IT-Branche geht in die zweite Halbzeit. Die geobuisness region bonn fragt die Mentoren nach ihren bisherigen Erfahrungen. Markus Müller zieht eine positive Zwischenbilanz.

 Markus Mueller

Markus Müller ist Bereichsleiter Public Sector bei AED-SICAD in Bonn. Bildquelle: AED-SICAD

Sie haben sich als Mentoren im ersten Mentoringprogramm der Geo-IT-Branche in Bonn zur Verfügung gestellt. Was war Ihre Motivation?

  • Eigene Erfahrungen an interessierte und motivierte Mentees weitergeben und versuchen zu helfen richtige Entscheidungen zu treffen, die letztendlich zu einem erfüllten, zufriedenen und glücklichen Leben führen (sollten).
  • Im weiteren Umfeld Nachwuchs auch für das Unternehmen zu interessieren und das Unternehmen beim Nachwuchs bekannt zu machen.

Der Austausch zwischen Mentoren und Mentees ist individuell sehr unterschiedlich? Wie gestalten Sie Ihre Kommunikation?

  • Persönliches Kennenlernen in „privater“ Atmosphäre, um Arbeitsleben besser kennenzulernen und Unternehmen kennenzulernen
  • Teilnahme an einer Vielzahl von Terminen extern wie intern, um
    persönliches Netzwerk zu vergrößern
    Gesprächspartner für eigene Fragestellungen / Entscheidungshilfen zu haben
    Prozesse / Vorgehensmodelle sowohl im Unternehmen wie im Kundenkreis sowie der GI-Szene kennen lernen.

Gibt es schon erste "Ergebnisse" in Form von Impulsen, Plänen, Unterstützungsleistungen?

  • Gedanken zu Industrie oder / und Referendariat
  • Impulse für Masterarbeit
  • Impulse, aber sicher noch keine Entscheidung, für das spätere Arbeitsleben

Wie empfinden Sie Ihre Aufgabe? Entspricht sie der Ausgangsthese, dass beide Seiten – also auch Sie – vom Austausch profitieren?

Zunächst macht diese „Arbeit“ durchaus Spaß und führt zu einer gewissen Befriedigung, wenn Impulse positiv angenommen werden.
Gleichzeitig lerne ich an einem konkreten Beispiel, wie der Nachwuchs tickt. Dabei ist hier die Kommunikation durchaus weiterreichend, als bei Bewerbern bzw. Werksstudenten & Praktikanten. Das sollte für eigenes Handeln in der Zukunft helfen.

Was sind aus Ihrer Sicht die größten Mehrwerte für beide Seiten?

Für mich passend zur Motivation: Persönliche Weiterentwicklung; Marketing für das Unternehmen; ggf. sogar konkreten Nachwuchs
Für die Mentee: persönliche Weiterentwicklung; während des Studiums bereits einen Einblick ins Berufsleben zu bekommen; neue / erweiterte Sicht auf die (Geo) Welt

Wie gestalten Sie die zweite Halbzeit des Mentoringprogramms?
Weiterhin Teilnahme an interessanten Terminen extern und intern
Planungen zur Masterarbeit

Weitere Informationen: AED-SICAD