18. 09.2017
Gemeinsamer Dialog

Dirk Jacke ist Vermessungsdirektor beim Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur. Als Mentor begleitet er einen Studenten im Mentoring-Programm der Geo-IT in Bonn. Seine Erfahrungen zur Halbzeit sind durchweg positiv.

Lichtbild DJ

1.    Sie haben sich als Mentoren im ersten Mentoringprogramm der Geo-IT-Branche in Bonn zur Verfügung gestellt. Was war Ihre Motivation?
Wissen und Erfahrung aus 25 Jahren Berufserfahrung an junge Studierende weiterzugeben und gleichzeitig auf ein spannendes, breit gefächertes Aufgabenspektrum in einem bei Studierenden wenig bekannten Sektor eines Bundesministeriums mit seinen vielseitigen nachgeordneten Bundesoberbehörden aufmerksam zu machen und Interesse an Neuem zu wecken.
 2.    Der Austausch zwischen Mentoren und Mentees ist individuell sehr unterschiedlich? Wie gestaltet sich Ihre gemeinsame Arbeit?
Wir treffen uns zum gemeinsamen Dialog über Studium und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.
 3.    Gibt es schon erste "Ergebnisse" in Form von Impulsen, Plänen, Unterstützungsleistungen?
Die Teilnahme an Besprechungen beim Mentor ermöglicht dem Mentee Einblick in den Arbeitsalltag. 
Als Mentor konnte ich bei der Wahl des Vertiefungsfaches beraten, Hinweise auf das internationale Studenten-Austauschprogramm (ERASMUS) geben und für das Referendariat (2. Staatsexamen) werben.
 Die Einkommenssituation für Ingenieure im öffentlichen Dienst wurde erörtert, ebenso die Selbsteinschätzung  (Stärken / Schwächen) nach DISG-Modell geübt.
 4.    Wie empfinden Sie Ihre Aufgabe? Entspricht sie der Ausgangsthese, dass beide Seiten – also auch Sie – vom Austausch profitieren?
Ja, die Aufgabe gestaltet sich angenehm. Einblicke in Studienprogramme und die studentischen Herausforderungen konnten aktualisiert und aufgefrischt werden.
 5.    Was sind aus Ihrer Sicht die größten Mehrwerte für beide Seiten?
Für den Mentee: Verständnis, Sicherheit und Kontakte für die spätere Berufswahl zu erlangen. 
Für den Mentor: Verständnis für Berufseinsteiger zu gewinnen, zu sensibilisieren. 
Für Beide: Schaffen einer Vertrauensbasis durch die individuelle Einzelbetreuung.
 6.    Wie gestalten Sie die zweite Halbzeit des Mentoringprogramms aus?
Fortsetzung der bisherigen Praxis, der bedarfsgerechten Gespräche.

Herr Jacke, wir bedanken uns für das Gespräch.