21.06.2017
P LEFIS und AED-SICAD beschließen Funktionserweiterung

Die Zusammenarbeit zwischen der Implementierungsgemeinschaft LEFIS (IP LEFIS) und der AED-SICAD AG wird weiter ausgebaut. Am Donnerstag, 1. Juni 2017, unterzeichneten Wilfried Reiners vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern und Dr. Thomas Englert, Vorstandsvorsitzender der AED-SICAD AG, einen entsprechenden Vertrag.

 

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Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hat derzeit den Vorsitz in der IP LEFIS. Mitgliedsländer der IP LEFIS sind Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt sowie Nordrhein-Westfalen als assoziiertes Bundesland. Beide Vertragsparteien betonten, dass mit den Funktionserweiterungen dem notwendigen Anpassungs- und Erweiterungsbedarf Rechnung getragen werde. Dr. Englert dankte für das entgegengebrachte Vertrauen und sagte: „Wir freuen uns sehr über die getroffenen Vereinbarungen. Für alle Seiten bedeuten die anstehenden Funktionserweiterungen und beschlossenen Vereinbarungen auf viele Jahre hinaus weitere Planungs- und Entscheidungssicherheit.“
Das Softwaresystem LEFIS basiert GIS-seitig auf der ArcGIS-Technologie von Esri sowie dem 3A-ALKIS-System von AED-SICAD und unterstützt alle Verfahrensschritte zur Bearbeitung von ländlichen Bodenordnungsverfahren. Der Lösung liegt das durch die Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft „Nachhaltige Landentwicklung“ (ArgeLandentwicklung) entwickelte Datenmodell LEFIS zugrunde. Es basiert auf dem 3A-Datenmodell der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) und ist mit dieser eng abgestimmt. In LEFIS werden die Grafik- und Sachdaten integriert geführt und gemeinsam bearbeitet.

In mehrjähriger Spezifikations-, Entwicklungs- und Testarbeit wurden in diesem Vorhaben die ausgeschriebenen Funktionen für die Durchführung und objektorientierte Speicherung von Bodenordnungsverfahren nach dem Flurbereinigungs- und dem Landwirtschaftsanpassungsgesetz realisiert. Im Endausbau wird das System auf ca. 2.000 Arbeitsplätzen in den o. g. Verwaltungen für Landentwicklung eingesetzt werden.

Weitere Informationen unter www.aed-sicad.de